Alternativen zum Pflegeheim

Seit Jahren kann man beobachten, dass der Zustand in den deutschen Pflegeheimen oftmals unhaltbar ist. Dies ist kein Wunder, wenn man die rapide anwachsende Zahl der Pflegebedürftigen anschaut. Es wird davon berichtet, dass ältere Menschen oftmals tagelang nichts zu essen und zu trinken bekommen und Berichte, das mit versteckter Kamera gefilmt wurde. Es war z. B. das Team Wallraff unterwegs, das von diesen Zuständen berichtete. Der Vorwurf ist, dass das Thema gesellschaftlich verdrängt wird und die Pflege kollabiert. Leider werden hier Milliardensummen umgesetzt, Pfleger und Pflegerinnen sehen von diesem Geld aber nichts. Solche Zustände sind mittlerweile bekannt und niemand möchte, dass es den Betroffenen so ergeht. Auch die Suche nach einem guten Pflegeheim stellt sich oftmals als sehr schwierig heraus.

Unsere Bevölkerung wird immer älter und auch das Erreichen eines sehr hohen Alters wird immer wahrscheinlicher. Die pflegerische Versorgung kann bei einer sehr hohen Anzahl an älteren Menschen schon jetzt nicht mehr gewährleistet werden. Politisch wird das Thema zwar aufgegriffen und man erkennt Handlungsbedarf. Doch bis jetzt ist umsetzungsmäßig noch nicht viel passiert.

Es gibt dafür mehrere Gründe; unter anderem werden Mangel an Pflegepersonal, Wissensdefizite und Zeitknappheit genannt.

Nicht nur aus diesem Grund, sondern auch aus zahlreichen anderen Gründen, ist es überlegenswert, die Angehörigen von einem Pflegedienst oder eventuell sogar selbst oder in der Kombination mit einem ambulanten Pflegedienst zu Hause zu pflegen.

Was ist ein ambulanter Pflegedienst?

Bei der Pflege zu Hause durch einen ambulanten Pflegedienst werden die älteren pflegebedürftigen Menschen in ihrer gewohnten Umgebung gut versorgt. Dies ist meist nur durch die Angehörigen und oder durch die Betreuung von Pflegediensten oder ausgebildeten Pflegekräften möglich. Die ambulante Pflege muss nicht unbedingt im Zuhause des Pflegebedürftigen stattfinden. Es existieren mittlerweile auch Pflege-Wohngemeinschaften oder -gruppen.

Mehr als 72 % werden jetzt schon in Ihrer häuslichen Umgebung versorgt, der Großteil dieser Arbeit übernehmen Angehörige mit einem Anteil von ca. 48 % und ca. 25 % kommen auf die ergänzende oder volle Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst. Der restliche Anteil, der in Altenheimen oder Seniorenheimen vollstationär versorgt wird, liegt bei ca. 27 %.

Es gibt verschiedene Arten der ambulanten Seniorenpflege:

Es liegt immer an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen, in welchem Umfang oder welche Art Pflege ein Mensch braucht. Natürlich muss man auch auf die Wünsche der jeweiligen Patienten eingehen und grundsätzlich ist es auf jeden Fall vorteilhafter, die Angehörigen in ihrem privaten Umfeld und Ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und zu versorgen.

So kann die Betreuung zu Hause verschiedene Formen annehmen und sich auf verschiedene Bereiche konzentrieren.

Es kommt immer darauf an, welche Art von Betreuung oder Pflege der jeweilige Patient benötigt. So kann es sein, dass nur eine Beaufsichtigung notwendig ist, anstatt einer Pflege. Wenn die Menschen, die dies benötigen, etwas älter sind, fällt dabei der Begriff „ambulante Altenpflege“. Die Pflegebedürftigkeit ist jedoch nicht zwangsweise an das Alter gebunden.

Auch kann eine Intensivpflege zu Hause stattfinden, dies bedeutet, dass die Versorgung von schwerstpflegebedürftigen Menschen gewährleistet wird. Dabei kann es sich z. B. um eine Person handeln, die im Wachkoma liegt oder künstlich beatmet werden muss.

Angehörige und vertraute Bezugspersonen in der Seniorenpflege

Natürlich möchte jeder gerne in seiner gewohnten Umgebung, in seiner eigenen Wohnung bis zu seinem Lebensende verweilen. Es ist nicht nur menschlich, sondern auch verständlich, dass niemand aus seinem vertrauten Umfeld herausgerissen werden möchte, in der man schon immer gelebt hat. Durch die Bemühungen von Angehörigen oder Freunden oder auch von Ehrenamtlich ist es möglich, den Menschen, die Pflegebedarf haben oder Betreuung benötigen, diesen Wunsch zu erfüllen.  Meistens haben diese Menschen jedoch keine Ausbildung im Pflegebereich und werden daher auch nicht anerkannt.

Angehörige können an diversen Pflegekursen teilnehmen, die von den Pflegekassen unentgeltlich angeboten werden. Dort erfahren sie viele praktische Tipps und zahlreiche Informationen.

Seniorenbetreuung durch Pflegedienst

Jeder, der einer Pflege bedarf, hat auch das Recht, einen professionellen Pflegedienst zu kontaktieren und diesen zu beauftragen, die Pflege in vollem Umfang oder als Ergänzung der Betreuung durch die Angehörigen zu übernehmen.

Dabei wird die Grundpflege, die vor allen Dingen die Körperpflege umfasst und auch all die hauswirtschaftlichen Dinge als Leistung beauftragt. Betreuungsleistungen sind miteingeschlossen, wie z. b. die Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuche oder bei Einkäufen.

Zur Finanzierung dieser Leistungen gibt es die Möglichkeit der Anerkennung von sogenannten Pflegegraden, die je nach Grad der Pflegebedürftigkeit von der Pflegekasse zu unterstützende Leistungen berechtigen. Dazu müssen Sie den jeweiligen Antrag für die sogenannten „Pflegesachleistungen“ stellen. Der Anspruch auf die Pflegesachleistung hängt von der Schwere der Beeinträchtigung ab. Die Einstufung des Pflegegrades wird nach Antragsstellung von einem medizinischen Dienst durchgeführt, der anhand von vorgegebenen Kriterien einschätzt, wie hoch die Beeinträchtigung ist.

Reichen die finanziellen Mittel nicht aus, um die Kosten des Pflegedienstes zu bezahlen, müssen die Pflegebedürftigen für den Rest der Summe leider selbst aufkommen.

Kosten des Pflegedienstes:

Natürlich liegt den Angehörigen besonders am Herzen, dass es dem Pflegebedürftigem so gut wie möglich geht und dieser auch bestens versorgt wird. Oftmals ist es eine Gratwanderung zwischen der Versorgung der Liebsten, nebst dem eigenen Beruf und zusätzlich eine finanzielle Herausforderung. Dafür können Sie bei Anerkennung eines Pflegegrades Leistungen erhalten, das sogenannte Pflegegeld, wobei der Betroffene für eine private häusliche Pflege von der Pflegekasse erhält und dieser darüber frei entscheiden kann, für was er das Geld verwendet.

Pflegesachleistungen dürfen ausschließlich für professionelle Pflegedienste verwendet werden. Sie können jedoch das auch eine Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistung anwenden.

Tabelle Pflegegeld und Pflegeleistungen

Pflegegrad                            Pflegegeld pro Monat                                     Pflegesachleistung

1                                              –                                                                       –

2                                              316 Euro                                                          689 Euro

3                                              545 Euro                                                          1298 Euro

4                                              728 Euro                                                          1612 Euro

5                                              901 Euro                                                          1995 Euro

Eine Kombination von Pflegegeld und Pflegeleistung ist möglich, wenn zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst von den Angehörigen beauftragt wird. Die professionellen Pflegefachkräfte müssen eine Rechnung laut Leistungskatalog ausstellen. Ob die Angehörigen weiterhin das Pflegegeld erhalten, hängt davon ab, ob der Betrag für die Pflegeleistung ganz verbraucht wird.

Beispiel: Pflegekosten für Pflegegrad 4

Herr Mustermann hat Pflegegrad 4. Es steht ihm eine Pflegesachleistung von 1612 Euro oder ein Pflegegeld von 728 Euro zur Verfügung. Seine Frau übernimmt zusammen mit einem Pflegedienst die Betreuung und Pflege. Der Pflegedienst stellt eine Rechnung von 806 Euro aus und übergibt diese an die Pflegekasse. Das entspricht 50 % der Pflegeleistung. Da diese nicht ganz ausgeschöpft wurde, kann Herr Muster die verbleibenden 50 % als Pflegegeld erhalten, was bei dem Pflegegrad 4 der Hälfte von 728 Euro entspricht, also 364 Euro.

Verhinderungspflege als weitere Leistung für die Angehörigen

Angehörige leisten sehr viel in der Pflege und Ihre Bedürfnisse stehen meistens hinten an. So kann es sein, dass diese auch einen Erholungsurlaub benötigen, oder auch aus anderen Gründen verhindert sind, die Pflege zu übernehmen. So können diese ab einem Pflegegrad 2 einen Antrag auf eine sogenannte Verhinderungspflege stellen. Die Pflegekasse übernimmt nachgewiesene Kosten für die Zeit, in der sie verhindert sind. Voraussetzungen sind dafür, dass die Person, die den Antrag stellt, mindestens 6 Monate den Pflegebedürftigen zu Hause versorgt hat.

Der maximale Betrag, der an eine Ersatzperson gezahlt wird liegt bei 1612 €.. Dies wird jedoch nicht an Angehörige 1. oder 2. Grades und nicht unter derselben Adresse gemeldet ausbezahlt. Sollte dies der Fall sein, steht ihnen lediglich die Höhe des Pflegegeldes für maximal 6 Wochen zu.

24 Stunden-Pflege zu Hause

Bei einer 24 Stunden Pflege findet die Pflege und Betreuung zu Hause bei der zu betreuenden Person statt. Das heißt, die Pflegekraft lebt mit dem Pflegebedürftigen zusammen und ist immer erreichbar. Dies garantiert eine vollständige Betreuung und ist oftmals die einzige Möglichkeit, nicht ins Pflegeheim zu müssen.

Oftmals ist es den Angehörigen nicht möglich, sich umfangreich um die zu pflegende Person zu kümmern. Der Wunsch, Ihrer Liebsten gerecht zu werden, in den eigenen vier Wänden auch mit Beeinträchtigungen bleiben zu können, ist verständlich. Besonders in den letzten Jahren ist das Modell der sogenannten „24 Stunden Pflege“ immer populärer geworden, da dies den Wünschen der Angehörigen entspricht, diese zu entlasten. Meistens sind diese in Ihren Berufen eingespannt oder ganz einfach mit der Pflege überfordert, sodass dies für sie eine gute Möglichkeit ist.

Der Begriff 24-Stunden Pflege ist jedoch eher eine Begrifflichkeit, bei der man meinen könnte, dass es sich eine professionelle Pflege handelt, die rund um Uhr gewährleistet ist. Dies könnten allerdings nur Pflegekräfte mit einer Ausbildung leisten und das nur abwechselnd. Es handelt sich dabei um eine Branchenbezeichnung, die sich im Laufe der Zeit eingebürgert hat. Richtig müsste es „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft“ heißen, was so viel heißt, dass die zu betreuende Person zu Hause durch eine Hilfskraft eine individuelle Betreuung bekommen kann.

Natürlich, auch wenn es 24 Stunden Betreuung genannt wird, kann die Hilfskraft nicht 24 Stunden durchgehend zur Verfügung stehen. Dies ist nach deutschen Arbeitsschutz-Gesetzen auch gar nicht erlaubt.

So werden ca. 40 Stunden in einer 7 Tage Woche geleistet, was einer Arbeitszeit von etwa 5 oder 6 Stunden pro Tag entspricht. Viele fühlen sich durch die Sicherheit, dass jemand vor Ort ist, allerdings sehr gut aufgehoben. Eine gewisse Pausen- und Freizeitregelung ist daher auf die Bedürfnisse der zu pflegenden Personen und auch für die Betreuungskräfte unerlässlich.

Welche Tätigkeiten kann eine 24–Stunden-Betreuungskraft übernehmen?

Meist werden hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernommen, wie zum Beispiel das Einkaufen oder das Kochen von Mahlzeiten, sowie alle anderen Aufgaben, wie das Putzen der Wohnung, Versorgung von Haustieren (falls vorhanden) oder Wäschepflege. Die Hilfskraft hilft bei der täglichen Körperpflege unterstützend, ist beim Essen und Trinken behilflich oder erinnert an die Medikamenteneinnahme.

Was ist der Unterschied zu einer ausgebildeten Pflegekraft?

Eine 24-Stunden-Pflegekraft unterscheidet sich dadurch, dass sie keine Behandlungspflege machen darf. Da für die grundpflegerischen Tätigkeiten keine medizinische Ausbildung nötig ist, kann die Pflegekraft in der Grundpflege helfen, genauso wie dies auch Familienangehörige, Freunde oder Bekannte machen können.

Der Unterschied zur Behandlungspflege besteht darin, dass zertifizierte Pflegekräfte medizinische Leistungen auf Anweisung eines Arztes ausüben. Dazu gehören z. B. Medikamente injizieren, Blutzuckermessung oder die Wundversorgung.

Meistens handelt es sich bei den sogenannten 24-Stunden-Pfleger um osteuropäische Arbeitskräfte, die keine Ausbildung in der Krankenpflege besitzen, deswegen kann der Begriff etwas verwirren. Meist haben diese ihre Fähigkeit bei der Betreuung von eigenen Familienangehörigen erworben oder eine Grundschulung in der Grundpflege absolviert.

Sie sollten deswegen von Anfang an genau festlegen, welche Anforderungen Sie an eine Betreuungshilfe haben und ob diese den Bedürfnissen des zu Pflegenden erfüllt.

Falls die osteuropäischen Betreuungskräfte über eine Ausbildung im Pflegebereich verfügen, wird diese in Deutschland oft nicht anerkannt und sie dürfen deswegen keine Behandlungspflege im medizinischen Bereich ausführen.

Unter welchen Bedingungen kann man eine 24-Stunden-Seniorenbetreuung da Heim einstellen?

Sie müssen der Betreuerin ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen, das dem/der Betreuer/in es ermöglicht, in einer angenehmen Atmosphäre zu leben. Auch muss die Privatsphäre gewährleistet sein. Das Zimmer darf ausschließlich von der Betreuungskraft genutzt werden.

Die Räume sollten natürlich freundlich gestaltet sein, damit sich der Betreuer auch wohlfühlen kann, während der Arbeit nachgegangen wird. Selbstverständlich muss ein Badezimmer zur Verfügung zur (Mit-) Nutzung gestellt werden.

Wer übernimmt die Kosten einer 24-Stunden-Pflegekraft?

Normalerweise haben ausländische Pflege- und Betreuungsdienste keine Verträge mit den Pflegekassen in Deutschland. Deswegen erkennt die Pflegekasse diese nicht an. Sie können aber das Pflegegeld dafür verwenden.

Wie auch immer Sie sich entscheiden; ob es nun ein ambulanter Pflegedienst ist oder wenn es ausreicht, eine Betreuung einzustellen, wichtig ist immer das Wohlergehen des Patienten.

Wir möchten Ihnen deswegen gerne die Vor- und Nachteile der Pflege zu Hause aufzeigen.

Vorteile der Seniorenpflege zu Hause

Der wohl wichtigste Vorteil ist es, dass der Mensch, der Pflege oder eine Betreuung braucht, in der gewohnten Umgebung weiterleben kann. Es ist vor allen Dingen für ältere Personen nicht mehr so einfach, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden und wohl zu fühlen.

Die Arbeit mit einer privaten Betreuungskraft gibt dem Leben die Senioren eine weitere Dimension.

Oftmals fühlen sich ältere Leute auf medizinische Termine reduziert. Diese sind zwar wichtig, aber sich nur auf die körperlichen Probleme der Patienten zu konzentrieren, wird oft als sehr unpersönlich und einschränkend empfunden. Eine private Bezugsperson oder eine Betreuungskraft sieht auch die kleinen Details der ganzen Person. So gibt es vielen Senioren durch diese Art von Pflege und Aufmerksamkeit ein Stück Komfort und Glück zurück. Natürlich wissen die Patienten genau, an wen sie sich wenden müssen, wenn es um Beschwerden medizinischer Art geht. Ärzte und Krankenpfleger, die sich auf die Behandlung von älteren Personen spezialisiert haben, sind sehr mitfühlende Menschen, die sich auch gerne unterhalten, aber auch sehr beschäftigt sind. So besteht die Aufgabe hauptsächlich darin, bei den Themen auf den Punkt zu kommen.

Wenn es um einfachere Dinge geht, haben viele Menschen Schwierigkeiten, um Hilfe zu bitten, wenn man plötzlich nicht mehr in der Lage ist, sein persönliches Leben in den Griff zu bekommen oder selbstständig durchzukommen.

Es sind oft die kleinen Dinge, die den Senioren das Leben sehr schwer machen, der Weg zum Bad, zu kochen, Besorgungen zu machen oder das Haus zu reinigen.

All diese Pflichten, die Senioren manchmal überwältigt, können von den Betreuungskräften übernommen werden und dies kann das Leben für diese älteren Personen wieder lebenswerter machen.

Medizinische Versorgung ist ohne Zweifel sehr wichtig und erlässlich, sie reicht jedoch nicht für das gesamte Spektrum der Bedürfnisse und die Unterstützung für die pflegebedürftigen Personen aus.

Vorteile gegenüber einem Seniorenpflege – oder Altenheim

  • Häusliche Pflege ist erschwinglich:

Eine professionelle Pflegekraft leistet nicht nur eine qualitativ hochwertige Pflege, sie ist auch im Vergleich zu Pflegeheimen äußerst erschwinglich. In den meisten Fällen kostet die Versorgung Ihrer älteren Angehörigen wesentlich weniger pro Stunde, als wenn Sie in einem örtlichen Alten- oder Pflegeheim untergebracht werden.

  • Die häusliche Pflege bietet meist mehr Komfort.

Für viele ältere Familienmitglieder kann das Gefühl zu Hause zu sein, dort zu sein, wo sie sich wohlfühlen, dort wo Familie und Freunde sind, eine schnellere Genesung fördern Die Forschung hat gezeigt, dass Menschen, die sich von einer Krankheit erholen, z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt, schneller gesund werden, wenn sie zu Hause gepflegt werden.

  • Bessere personalisierte, persönliche Betreuung

Pflegekräfte, die Ihre Angehörigen zu Hause versorgen, geben diesen die volle Aufmerksamkeit. Sie erhalten eine persönliche Betreuung auf dem notwendigen Niveau, um sich vollkommen wohl zu fühlen.

  • Unabhängigkeit, Komfort und Selbstvertrauen:

Wussten Sie, dass mehr Senioren Angst haben, in ein Pflegeheim zu gehen und ihre Unabhängigkeit zu verlieren, als vor dem Tod? Laut einer Studie wollen fast 90% der Senioren zu Hause alt werden. Die häusliche Umgebung ist die am wenigsten restriktive Umgebung für ältere Erwachsene, die sich mit ihren typischen täglichen Aktivitäten in der Gemeinschaft sowie mit ihrer Familie und ihren Freunden beschäftigen möchte.

  • Häusliche Seniorenpflege hält Familien zusammen: 

In Zeiten des Alters oder der Krankheit steht eine starke familiäre Bindung im Mittelpunkt. Familien sind die beste emotionale Unterstützung älterer Menschen. Wenn Sie wissen, dass sich Ihre geliebte Person in einer sicheren und therapeutischen Umgebung befindet, können Sie etwaige Schuldgefühle reduzieren, da der Betreuer auch Sie selbst entlasten kann.

  • Die häusliche Pflege gibt auch Angehörigen ein Stück Unabhängigkeit.

In manchen Fällen ist es einfach unmöglich, das Maß an Pflege zu bieten, das eine Betreuungskraft leisten kann. Mit Verantwortlichkeiten wie Kindern, Jobs und einem eigenen Leben kann es fast unmöglich sein, sich in diesem Umfang um Ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern. So können Sie sich immer sicher sein, dass diese gut versorgt werden, wenn Sie selbst keine Zeit haben.

Fazit:

Die Entscheidung liegt schlussendlich immer bei der betroffenen Person. Die Wünsche sollten immer respektiert werden, wenn möglich schon rechtzeitig darüber nachgedacht werden, welche Form der Betreuung und Pflege gewünscht ist. Es ist immer gut, sich im Vorfeld viele Gedanken zu machen, denn dann es ist einfacher, auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein.

24 Stunden Seniorenbetreuung zu Hause, als Alternative zu einem Pflegeheim
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