24-Stunden-Pflege zu Hause für Senioren – Rund um die Uhr in bester Hand

Inhalt

Wer einen Großteil seines Lebens im eigenen Haus oder der Wohnung gelebt hat, möchte im letzten Lebensabschnitt nicht unbedingt in ein Altenheim abgeschoben werden. Die vertraute Umgebung gibt Senioren schließlich Kraft und steigert ihr Wohlbefinden. Mit der 24-Stunden-Pflege zu Hause ist das sogar bei pflegebedürftigen Menschen sehr gut realisierbar. Die oft aus Osteuropa stammenden Pflegekräfte sind gut ausgebildet, sprechen Deutsch und arbeiten sehr professionell.

Die richtige Pflegekraft zu finden, kann jedoch schwieriger sein, als man denkt. Hier in Deutschland bedarf es in der Regel einer teuren Agentur (Vermittler), die Kontakte zu Pflegefirmen herstellt und anschließend eine monatliche Provision von Ihnen bezieht.

Genau hier möchte Betreuung.com eine Brücke für Sie schlagen, damit Sie sich die hohen Vermittlungskosten sparen können. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und sagen Sie uns, wonach Sie suchen!

Welche anderen Begriffe fallen unter die 24-Stunden-Pflege?

Unter den Begriff der 24-Stunden-Pflege fallen auch noch viele weitere ähnliche Ausdrücke, die oft zu Verwirrung führen. Im Grunde handelt es sich bei den folgenden Begriffen jedoch immer um die gleiche Tätigkeit, und zwar die Betreuung und die Pflege von pflegebedürftigen Senioren.

Dazu gehören unter anderem folgende Bezeichnungen:

  • 24-Stunden-Pflege
  • 24-Stunden-Betreuung
  • 24-Stunden-Seniorenbetreuung
  • 24h-Pflege
  • 24h-Betreuung
  • 24h-Seniorenpflege
  • 24-Stunden-Betreuung zu Hause
  • 24-Stunden-Altenpflege
Hinweis: Obwohl alle diese Bezeichnungen von 24 Stunden am Tag sprechen, gibt es natürlich auch hier gesetzliche Arbeitszeiten. Diese gelten sowohl für Betreuer aus Deutschland als auch für polnische Pflegekräfte, die nach Deutschland entsandt werden.

Die maximale Arbeitszeit pro Woche beläuft sich nämlich auf etwa 48 Stunden pro Woche und in Ausnahmen auf maximal 60 Stunden. Dabei zählt auch der Bereitschaftsdienst, also die Zeit, die sich der Betreuer bereithalten muss, als Arbeitszeit. Sie können individuelle Ruhezeiten für den Betreuer vereinbaren, von denen beide Seiten profitieren können. Es gibt jedoch Ausnahmen, so zum Beispiel beim beliebten Entsendemodell aus dem Ausland. Lesen Sie dazu mehr in unserem Abschnitt ‚Welches Anstellungsmodell ist das beste?‘.

So gibt es beliebte Arbeitszeitmodelle, die sich für die Bedürfnisse von Betreuer und Senioren wunderbar eignen können. Das kann ein freier Tag in der Woche sein, zwei freie Halbtage oder täglich ein paar Stunden. Wichtig ist am Ende, dass die maximale Arbeitszeit nicht überschritten werden sollte.

Was ist der Unterschied zwischen stundenweiser Betreuung und 24-Stunden-Pflege?

Viele Menschen verwechseln auch die Begriffe der stundenweisen Seniorenbetreuung mit der 24-Stunden-Pflege. Deswegen möchten wir Ihnen hier zunächst die wesentlichen Unterschiede erklären.

Stundenweise Betreuung zu Hause

Bei der stundenweisen Betreuung vereinbaren Sie vorab mit dem Betreuer, zu welcher Zeit er zum Senioren nach Hause kommen und diesen pflegen soll. Er wohnt also nicht im selben Haus und steht auch nicht im Bereitschaftsdienst. Deswegen eignet sich diese Form der Betreuung für Senioren, die sich noch überwiegend selbst versorgen können.

Viel mehr ist der Betreuer also eine Hilfe im Alltag, um bei bestimmten Tätigkeiten den Senioren unterstützen. So kann es beispielsweise sein, dass der Betreuer beim wöchentlichen Einkauf hilft, den Senioren zu Arztbesuchen begleitet und sonstige Erledigungen vornimmt, die beim selbstständigen Wohnen anfallen können.

Aber auch gesellschaftliche Gründe kommen immer öfters hinzu, für die eine stundenweise Betreuung sich prinzipiell sehr gut eignet. Der Betreuer verbringt dann die gemeinsame Freizeit mit den Senioren, begleitet diese bei Spaziergängen und dient als Gesprächspartner. Damit fühlen sich ältere Menschen oft wertgeschätzt und können weiterhin am aktiven Leben teilnehmen.

Selbst bei Erkrankungen wie Demenz kann eine stundenweise Betreuung sinnvoll sein, damit betroffene beim trotzdem noch Ausgehen oder Einkaufen gehen können, aber dank dem Betreuer auch sicher den Weg nach Hause finden. Beachten Sie jedoch unbedingt, dass je nach Fall hier vielleicht schon eine häusliche 24-Stunden-Pflege notwendig sein könnte.

Häusliche 24-Stunden-Pflege zu Hause

Während zu Beginn der Pflegebedürftigkeit noch die stundenweise Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst ausreichen mag, kann der steigende Bedarf an Unterstützung mit der Zeit oft nicht mehr abgedeckt werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Betreute Hilfe beim Toilettengang benötigt.

In solchen Fällen ist für die Pflege zu Hause eine 24-Stunden-Betreuung erforderlich, um eine gute Versorgung zu gewährleisten. Im Rahmen dieses Betreuungsmodells ist es üblich, dass die Hilfskraft im Haus oder in der Wohnung des Betreuten untergebracht ist. Auf diese Weise kann sie auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten eines ambulanten Dienstes Unterstützung geben. Zu den Aufgaben der Pflegekraft gehören zunächst die Hilfe im Haushalt und bei der Körperhygiene.

Aber auch Besorgungen sowie die Begleitung zu Arztbesuchen oder anderen Aktivitäten außer Haus gehören zur Verantwortung einer 24-Stunden-Pflegekraft. Der umgangssprachlich gebräuchliche Begriff 24-Stunden-Betreuung ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn natürlich muss auch die fleißigste Betreuungsperson einmal schlafen.

Die 24-Stunden-Pflege unterscheidet sich damit von der Intensivpflege einer akut schwerkranken Person, bei der sich mehrere Pflegekräfte rund um die Uhr abwechseln müssen. Das wäre nicht nur teuer, sondern im Regelfall einer pflegebedürftigen Person auch völlig überflüssig.

Pflegedienst

24-Stunden-Pflege macht betreutes Wohnen zur Option

Betreutes Wohnen wird in Deutschland immer beliebter, auch bei stark pflegebedürftigen Menschen. Diese benötigen in der Regel eine 24-Stunden-Betreuung, die bei den Senioren im Haus wohnt, um jederzeit auf Notfälle reagieren zu können.

Zu den vielen Aufgaben eines 24-Stunden-Berufsbetreuers gehören unter anderem:

  • Hilfe beim An- und Ausziehen sowie zu Bett gehen
  • Umfassende Körperhygiene inkl. Waschen und Rasieren
  • Einkaufen von Lebensmitteln und anderen Haushaltsgütern
  • Essen zubereiten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Unterstützung bei der Mobilität z. B. mit einem Rollstuhl
  • Hilfe beim Toilettengang und mit Inkontinenz-Produkten
  • Leichte Hausarbeit und generelle Haushaltsaufgaben
  • Viele weitere Tätigkeiten rund um den Haushalt

Je nach Pflegegrad übernehmen unsere Betreuungskräfte zuverlässig alle notwendigen Aufgaben, um ein würdevolles Leben im eigenen zuhause zu ermöglichen. Doch eine 24h-Pflege kann mitunter sehr teuer sein, weil zahlreiche Parteien bei der Vermittlung involviert sind. Betreuung.com möchte diesen Prozess entschlacken und die Kostenersparnis an Sie als Kunden weitergeben.

Kosten für die 24-Stunden-Betreuung rund um die Uhr

Die Kosten einer 24-Stunden-Pflege hängen auch im Jahr 2022 von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst spielt das Vertragsmodell eine entscheidende Rolle, aber auch der Pflegegrad ist ein ganz wesentlicher Faktor sowie die Arbeitserfahrung des Betreuers.

Vertragsmodell

Am günstigsten sind in der Regel selbständige Pflegekräfte (aus dem Ausland). Etwas teurer wird es, wenn die Pflegekraft nach dem Entsendemodell beschäftigt wird oder direkt beim Auftraggeber angestellt ist. Am kostspieligsten sind Pfleger, die bei einem Deutschen Unternehmen angestellt sind.

Pflegegrad

Auch der Pflegegrad beeinflusst die 24-Stunden-Pflege Kosten, wenn auch in geringerem Ausmaß. Die Spanne zwischen dem geringsten und dem höchsten Pflegegrad beträgt je nach Modell bis zu 400 € im Monat.

Arbeitserfahrung und Sprachkenntnisse

Schließlich lassen sich die Betreuungspersonen auch ihre Sprachkenntnisse bezahlen. Wer auf besonders gute Deutschkenntnisse keinen Wert legt, kann dadurch oft einige hundert Euro im Monat einsparen. Insgesamt bewegt sich die Preisspanne im niedrigen vierstelligen Bereich.

Wie sich die Kosten bei der 24-Stunden-Pflege zusammensetzen

Selbständige Pflegerinnen können je nach Stundensatz durchaus weniger als 2000 € pro Monat kosten. Das obere Ende der Preisspanne dürfte bei 5000 € oder mehr liegen. Hinzu kommen noch freie Kost und Logis. Da das Vertragsmodell den größten Kostenfaktor ausmacht, bedeutet ein höherer Preis nicht unbedingt eine bessere Pflegeleistung.

Denn ein großer Teil der Mehrkosten entsteht durch gesetzliche Vorgaben oder den Gewinnanteil des Entsendeunternehmens. Die Gehälter sind zwar für deutsche Verhältnisse relativ niedrig. Aufgrund des unterschiedlichen Preisniveaus haben sie in den osteuropäischen Ländern jedoch deutlich mehr Kaufkraft.

Da während der Zeit in Deutschland kaum Lebenshaltungskosten für die ausländischen Pflegekräfte anfallen, können sie leicht große Summen ansparen oder ihre Familien zuhause unterstützen. So stellen die üblichen Entgelte eine angemessene Entlohnung dar und reichen aus, um die Pflegekraft zu guter Arbeit zu motivieren.

Ein weiterer hoher Kostenfaktor ist die Provision, die Sie an einen Vermittler oder Agentur zahlen müssen. Oft bekommen Sie das als Kunde gar nicht mit, aber es ist praktisch immer ein Vermittler zwischengeschaltet, der dann jeden Monat von Ihrer Zahlung an das Entsendeunternehmen eine Provision erhält. Doch diese Provision können Sie sich mit unserer Hilfe sparen.

Die drei Vertragsmodelle der 24-Stunden-Pflege im Jahr 2022

Wer eine ausländische Pflegekraft zur 24-Stunden-Pflege beschäftigen möchte, der sollte sich vorab auf jeden Fall über die geltende Rechtslage informieren. Denn ein Verstoß gegen die Beschäftigungsvorschriften kann schnell teuer werden. Bei Beschäftigten aus EU-Ländern gibt es in der Regel drei Varianten, die den rechtlichen Anforderungen gerecht werden.

1. Entsendemodell aus dem Ausland (mit A1 Bescheinigung) bei der 24-Stunden-Pflege

Das Entsendemodell ist eine Besonderheit des europäischen Rechts und gilt nur für EU-Staaten. Beim Entsendemodell ist die Betreuungskraft bei einem Unternehmen, dem sogenannten Entsendeunternehmen, in ihrem Heimatland angestellt. Der Betreuungsvertrag wird entweder mit einer deutschen Vermittlungsagentur oder direkt mit diesem Unternehmen abgeschlossen. Es gelten diesem Fall also bestimmte Rechte und Gesetze aus dem Herkunftsland, zum Beispiel eine flexiblere Auslegung der Bereitschaftszeit.

Sozialabgaben und Versicherungen sind Zuständigkeit des Unternehmens, dass den Betreuer zu Ihnen entsendet. Sie müssen sich hierüber also keine Gedanken machen, weil in diesem Fall die sogenannte A1-Bescheinigung vorliegt. Im Rahmen des Entsendemodells greift der deutsche Branchen-Mindestlohn auch für Pflegekräfte ohne Ausbildung, der ab August 2022 auf 13,70 EUR pro Stunde angehoben wurde und zum 1. Mai 2023 auf 13,90 EUR weiter ansteigt.

2.1 Selbständiger Betreuer/in aus Deutschland bei der 24-Stunden-Pflege

Auch die Beauftragung selbständiger Gewerbetreibender aus Deutschland ist möglich. Dabei sollte darauf geachtet werden, nicht in die Falle der Scheinselbständigkeit zu rutschen. Eine Voraussetzung hierfür ist beispielsweise, dass die selbständige Pflegekraft nicht nur einen einzigen Auftraggeber hat.

Selbständige Betreuungspersonen sind in der Regel günstiger als angestellte Pfleger. Sie unterliegen beispielsweise nicht den Mindestlohngesetzen oder den Einschränkungen der erlaubten Arbeitszeit, die bei Angestellten gelten. Die Arbeit kann also flexibler eingeteilt werden, als es bei Angestellten oftmals der Fall ist.

2.2 Selbständiger Betreuer/in aus dem EU-Ausland bei der 24-Stunden-Pflege

Die A1 Bescheinigung kann jedoch auch von Selbständigen aus dem EU-Ausland genutzt werden. Das bedeutet, in diesem Fall kann der Betreuer ebenfalls von dieser europäischen Vereinbarung profitieren und seine Dienste in Deutschland anbieten. Dabei greift dann das Arbeitsrecht des Herkunftslandes, das besonders in Ländern wie Polen, Bulgarien oder Rumänien wesentlich lockerer ist als in Deutschland.

Steuern und Sozialabgaben leistet dabei der Selbständige direkt an sein Herkunftsland, Sie müssen sich also nicht darum kümmern. Zudem entfällt hierbei das Risiko der Scheinselbständigkeit, denn in den Herkunftsländern der Betreuer gibt es diese deutsche Regelung nicht.

3. Direktanstellung bei Ihnen als Arbeitgeber einer 24-Stunden-Pflegekraft

Bei diesem Modell ist die Hilfskraft direkt bei Ihnen in Deutschland angestellt. Dementsprechend hoch sind die rechtlichen Anforderungen an ein solches Vertragsverhältnis. Es muss nicht nur der geltende Mindestlohn bezahlt werden. Auch weitere Pflichten fallen an, beispielsweise das Anrecht auf den gesetzlichen Mindesturlaub, Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall und die Zahlung von Sozialabgaben.

Schließlich schreibt das deutsche Arbeitszeitengesetz umfangreiche Ruhe- und Erholungszeiten vor, so dass eine Betreuungskraft allein die Betreuung rund um die Uhr gar nicht leisten darf. Die Beschäftigung mehrerer Arbeitnehmer gleichzeitig macht dieses Vertragsmodell zur teuersten Variante.

Pflegedienst

Welches Vertragsmodell ist das beste im Jahr 2022 für 24-Stunden-Pflege?

Obwohl die Beauftragung eines selbständigen Betreuers (Kleingewerbe) ebenfalls günstig sein kann, raten wir zunächst davon ab. Denn um nach deutschem Recht als Selbständiger angesehen zu werden, muss der Betreuer oder Pfleger mehrere Kunden haben und selbst seinen Einsatz entscheiden können. Das trifft bei der 24-Stunden-Pflege jedoch praktisch niemals zu, weil der Betreuer über einen sehr langen Zeitraum nur einen einzigen Kunden hat, von dem er Anweisungen erhält.

Folglich bewegen Sie sich schnell in der rechtlichen Grauzone der Scheinselbständigkeit. In solchen Fällen wurden bereits Auftraggeber zu Arbeitgebern gemacht, und mussten sämtliche Sozialabgaben nachzahlen. Genau aufgrund dieser steuerlichen Aspekte ist eine Direktanstellung ebenfalls eher von Nachteil und mit viel Risiko sowie Aufwand verbunden.

Die Direktanstellung bei Ihnen als Arbeitgeber ist nämlich noch aufwendiger und mit weitaus höheren kosten verbunden. Denn dann gelten zwingend die deutschen Arbeitsgesetze und Arbeitszeiten. Sie bräuchten also mindestens drei angestellte Betreuer, um 24 Stunden am Tag mit diesem Modell abzudecken. Genau hier kann das Entsendemodell seine Vorteile ausspielen, denn es ist Ihre beste Option.

Das Entsendemodell bietet Ihnen alle Vorteile der 24-Stunden-Pflege

Das Entsendemodell bietet Ihnen nämlich ein ruhiges Gewissen und kostet oftmals nur ein weniger als der selbstständige Betreuer aus Deutschland. Alle Verpflichtungen werden dabei von dem Entsendeunternehmen übernommen und Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren. Mit unserer Hilfe können Sie sich sogar die Vermittler-Provision sparen und so noch günstiger eine professionelle Pflegekraft aus dem Ausland nach dem Entsendemodell mit A1-Bescheinugung erhalten.

Auch bei der Anstellung von selbstständigen Betreuern aus dem EU-Ausland greift die Rechtslage nach dem Entsendemodell. Deswegen ist das die zweite attraktive Option für eine günstige Pflegekraft aus dem Ausland. Ob Entsendung durch ein Unternehmen oder beim Suchen einer zuverlässigen selbstständigen Pflegekraft, wir helfen Ihnen in beiden Fällen schnell weiter.

So erhalten Sie dank Entsendung eine günstige polnische Pflegekraft

Polnische Pflegekräfte genießen in Deutschland einen hervorragenden Ruf. Sie arbeiten zuverlässig, sprechen oft gutes Deutsch und sind durch das Entsendemodell sehr einfach legal zu beschäftigen. Sie als Kunde haben dabei keinerlei Risiken und müssen sich nicht um Steuern oder Arbeitszeiten kümmern, da das alles vertraglich geregelt ist.

Betreuung.com kann Ihnen dabei helfen, Sie mit seriösen Pflege-Unternehmen aus Polen in Kontakt zu bringen. Dabei agieren wir zwar als Vermittler, wir erheben jedoch nicht die hohe monatliche Vermittlungsgebühr, die Sie sonst immer zahlen müssen. Stattdessen geben wir unsere Kosten an das Pflege-Unternehmen weiter, dass diese für Sie übernimmt.

Dafür kümmern wir uns jedoch nicht nur um die Kontaktaufnahme, sondern verwalten auch die komplette nachfolgende Kommunikation und vermitteln Ersatzpflegekräfte, falls dies aus irgendeinem Grund notwendig sein sollte.

Entsendemodell mit A1 Bescheinigung für 24-Stunden-Pflege schützt Sie vor rechtlichen Problemen

Im Jahr 2021 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass Bereitschaftszeit als vollwertige Arbeitszeit zu zählen ist und mit dem Mindestlohn vergütet werden muss. Geklagt hatte eine bulgarische Pflegekraft, die trotz eines 30-Stunden-Vertrags praktisch die ganze Zeit über im Bereitschaftsdienst war. Das Gericht sprach ihr letztlich eine nachträgliche Arbeitszeit von 21 Stunden am Tag zu, die in diesem Fall der bulgarische Arbeitgeber der Pflegekraft nachzahlen musste.

Jedoch hatte es genau dieser Arbeitgeber zuvor versäumt, eine ordnungsgemäße Entsendung mit A1-Bescheinigung aufzusetzen. Denn dann wäre nämlich nicht das deutsche Gericht zuständig, sondern das Gericht im Herkunftsland. Bereitschaftszeit und Arbeitszeit werden in Ländern wie Polen und Bulgarien völlig anders interpretiert, und erlauben auch eine flexiblere Auslegung. Aber dieses Beispiel beweist auch, dass Sie beim Entsendemodell immer auf der sicheren Seite sind. Denn wie bereits erwähnt, wurde letztlich nur der Arbeitgeber in Bulgarien zur Nachzahlung verpflichtet.

Kosten sparen dank 24-Stunden-Pflege ohne Agentur

Wenn Sie auf der Suche nach einer 24-Stunden-Pflege sind, dann müssen Sie heutzutage meistens eine Agentur (oder Vermittler) einschalten. Diese stellt dann den Kontakt mit der Pflegefirma im Ausland her, die einen Betreuer zu Ihnen nach Hause entsendet. Jedoch lassen sich diese Agenturen die Vermittlung teuer bezahlen, und Sie müssen anschließend für eine monatliche Provision aufkommen, die oft in den Gesamtkosten enthalten ist. Je nach Fall kann sich diese Provision auf mehrere hundert Euro pro Monat belaufen.

Auf Betreuung.com finden Sie deswegen ab 2022 auch zahlreiche 24-Stunden-Pflegedienste aus dem Ausland, mit denen Sie direkt in Kontakt treten können. Auf diese Weise sparen Sie sich die hohen monatlichen Vermittlungskosten und zahlen am Ende weitaus weniger für die Betreuung. Die gesparten Kosten kann Ihnen die Pflegefirma nämlich komplett weiterreichen, ohne dabei den Leistungsumfang oder die Qualifikationen der Betreuer senken zu müssen. Es profitieren also beide Seiten ganz erheblich davon, weil eine 24-Stunden-Pflege ohne Provision schlichtweg günstiger ist.

24-Stunde-Pflege: professionelle Vermittlung ohne Kosten

Aber wir bieten auch eine klassische Vermittlung sowie Pflegeberatung ganz ohne Kosten für Sie an (diese übernimmt nämlich in unserem Fall die Pflegefirma). Zudem begleiten wir Sie Schritt für Schritt, bis Sie die richtige 24-Stunden-Pflegekraft für Ihr Zuhause gefunden haben.

Unser Prozess dafür ist denkbar einfach und in wenigen Schritten erledigt:

  1. Füllen Sie unseren Fragebogen online aus und schicken Sie ihn ab.
  2. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen, per Telefon zur gewünschten Zeit oder per E-Mail, um die letzten Details mit Ihnen zu klären.
  3. Danach erstellen wir gemeinsam mit der Pflegefirma ein erstes persönliches Angebot für Sie und zeigen Ihnen der ersten Kandidaten für die Pflegestelle.
  4. Sie haben die Möglichkeit, den Kandidaten per Telefon oder Video-Anruf kennenzulernen, um alle Bedenken ausschließen zu können.
  5. Wenn Sie zufrieden sind, setzen wir gemeinsam den Dienstleistungsvertrag für Sie auf und bereiten die Entsendung der Pflegekraft zu Ihnen vor.

Da es sich hierbei um eine offizielle und legale Entsendung mit A1-Bescheinigung handelt, gehen Sie als Auftraggeber (Kunde) keinerlei Risiko ein. Sie profitieren von allen Vorteilen des Entsende-Modells und erhalten eine zuverlässige 24-Stunden-Betreuung zum fairen Preis.

Wir übernehmen dabei sämtliche Kommunikation mit der Pflegefirma und Sie profitieren von unserer professionellen Beratung und unserem umfassenden Pflegeangebot! Nehmen Sie also noch heute Kontakt auf und lassen Sie sich von uns beraten.

Drei einfache Schritte zur 24-Stunden-Pflege ohne Provision

Unser System führt Sie in nur drei einfachen Schritten durch den Prozess, um schnell und günstig den richtigen Betreuer für Sie zu finden. Sie haben als Kunde gleich danach direkt Zugriff auf zahlreiche gut ausgebildete und fürsorgliche Betreuer.

  1. Teilen Sie uns Ihre Anforderungen an die Betreuungskraft und Informationen zur pflegebedürftigen Person mit. Falls Sie sich unsicher sind, kreuzen Sie ruhig mehrere Optionen an.
  2. Nehmen Sie direkten Kontakt zu Pflegekräften und Pflegefirmen auf, mit denen Sie die letzten Details zum Betreuungsumfang klären können. Das ist alles komplett unverbindlich und es gibt keinerlei Risiko.
  3. Entscheiden Sie sich, ob die Betreuungskraft und die Kosten Ihren Wünschen entsprechen und ob Sie eine Anstellung wünschen. Wenn nicht, nehmen Sie einfach Kontakt zum nächsten Kandidaten auf.

Dadurch haben Sie einen kompletten Zugriff auf den ganzen Prozess und sind nicht mehr auf teure Hilfe von außen angewiesen. Sie finden auf diese Weise auch günstigere Betreuer, ohne dabei auf die notwendigen Qualifikationen der Betreuer verzichten zu müssen. Melden Sie sich jetzt bei uns an und profitieren Sie noch heute von unserer Plattform und unserem Angebot.

Bieten Sie einen 24-Stunden-Pflege-Service an?

Wir decken aber natürlich auch die Anbieterseite umfassend bei uns ab. Wenn Sie als Betreuer, als Firma oder als Gewerbe auf der Suche nach Jobs, Stellen und Kunden sind, bietet sich unsere Plattform ebenso an. Geben Sie einfach an, wonach Sie suchen und wir bringen Sie dann mit Kunden in DeutschlandÖsterreich und der Schweiz in Verbindung.

Durch den Verzicht auf eine Agentur sparen Sie sich als Anbieter die teure Provision und können Ihre Leistungen gegenüber Kunden günstiger anbieten. Dadurch verschaffen Sie sich einen ganz erheblichen Wettbewerbsvorteil, mit dem Sie noch mehr Kunden anlocken können. Denn auf diese Weise sind Sie günstiger als Ihre Konkurrenz, ohne dabei bei Ihrem Personal sparen zu müssen.

Auf Betreuung.com finden Sie eine 24-Stunden-Pflege ohne Agentur

Wir helfen Ihnen dabei, schnell und günstig die richtige Betreuungskraft für eine 24-Stunden-Pflege zu finden, ganz ohne Agentur und Provision. Diese Vermittlungsgebühren machen nämlich einen erheblichen Teil aller Gesamtkosten aus, die Sie sich als Kunde einfach sparen können.

Melden Sie sich jetzt bei uns an und greifen Sie auf unsere umfangreiche Datenbank zu. Dort finden Sie im Handumdrehen den richtigen Betreuer und sparen dabei noch bares Geld. Unsere Mitgliedschaft kostet Sie nämlich nur einen Bruchteil von dem, was Sie sonst einer Agentur jeden Monat bezahlen müssen.

Anfallende Kosten bei der 24-Stunden-Pflege zu Hause

Die Kosten bei der 24-Stunden-Pflege setzen sich im Wesentlichen aus drei Faktoren zusammen, die Sie beachten müssen. Von dem Betrag, den Sie als Kunde bezahlen, kommt am Ende wesentlich weniger beim Betreuer an, als die meisten zunächst glauben. Wichtig ist hierbei jedoch, dass Sie die Kosten der Agentur durchaus sparen können, wenn Sie mit unserer Hilfe einen liebevollen Betreuer finden.

1. Kost und Logis – Fallen immer an

Zunächst müssen Sie eine Unterkunft bzw. ein Zimmer sowie (Geld zur) Verpflegung bereitstellen, denn die Betreuungskraft wohnt schließlich im selben Haus, damit eine Versorgung rund um die Uhr gewährleistet werden kann. Es handelt sich also prinzipiell um Kost und Logis, die zu stellen sind.

2. Bezahlung bzw. Gehalt – Fällt immer an

Sie bezahlen einen vereinbarten Betrag direkt an die Pflegefirma im Ausland. Diese deckt damit das Gehalt des Betreuers oder der Betreuerin ab. Dabei handelt es sich oft um polnische Pflegekräfte, die nach dem Entsendemodell mit A1 Bescheinigung völlig legal nach Deutschland entsandt werden.

3. Agentur bzw. Provision – Lassen sich einsparen

In dem von Ihnen gezahlten Betrag ist eine monatliche und dauerhafte Provision für den Vermittler enthalten. Diese Agenturen waren bislang notwendig, um den Kontakt aufzubauen und erhalten danach oft 300 bis 400 Euro im Monat. Sie bezahlen also praktisch jeden Monat diesen Betrag an die Agentur bzw. den Vermittler.

24-Stunden-Pflege: Beispiel aus der Realität

Falls Sie also hier eine Firma damit beauftragen, einen Betreuer für Sie zu finden, dann schaltet diese eine Agentur (Vermittler) dazwischen. Diese bekommt dann am Ende eine monatliche Provision, die in Ihren Kosten enthalten ist. Wenn Sie zum Beispiel 3000 EUR im Monat bezahlen, dann bekommt der Betreuer nur 2200 davon. Denn 400 EUR gehen an den Vermittler und weitere 400 EUR behält die Pflegefirma ein.

Mit Betreuung.com zur 24-Stunden-Pflege ohne Agentur

Viele Kunden wissen dabei gar nicht, dass ein derart teurer Vermittler involviert ist. Selbst wenn kleinere Firmen damit werben, keine Provision zu erheben, ist diese dann am Ende in den Kosten enthalten. Sie wird dann nicht separat ausgewiesen und ist oft im Gehalt versteckt. Es gibt also einen ganz einfachen Weg, Kosten zu sparen, ohne dabei die Leistungen oder Qualität zu schmälern.

Denn auf unserer Plattform vermitteln wir erfahrene und professionelle Berufsbetreuer, ganz ohne Agentur. Pflegefirmen und Kunden können bei uns ohne Umwege direkt miteinander in Kontakt treten. Die einst hohen Vermittlungskosten entfallen komplett, dadurch kann auf beiden Seiten ganz erheblich gespart werden. Bei uns zahlen Sie nämlich nur eine geringe Mitgliedschaftsgebühr, die nur einen Bruchteil der hohen Provisionen ausmacht.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer 24-Stunden-Pflege ohne Agentur oder Provision sind, dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir decken alle Leistungen bei der Vermittlung umfassend ab und helfen Ihnen dabei, langfristig viel Geld zu sparen.

Pflegedienst

Weitere Informationen zum Thema 24-Stunden-Pflege

Deutschland wird älter. Schon seit geraumer Zeit steigt der Altersdurchschnitt der Bevölkerung langsam aber stetig an. Das führt leider auch dazu, dass die Zahl der Pflegefälle immer weiter zunimmt. Längst ist das Versorgungssystem für alte Menschen an seine Grenzen gelangt, denn es mangelt einfach an qualifizierten Fachkräften. Das ganze Ausmaß des Problems wird deutlich, wenn die Bemühungen der Bundesregierung zur Lösung betrachtet werden: Mehrere hunderttausend Pflegekräfte sollen in den nächsten Jahren aus dem Ausland angeworben werden, um die Versorgungslücke zu decken.

Unter anderem in Mexiko, dem Kosovo und der Türkei wirbt die Bundesregierung eifrig um qualifiziertes Personal. Die Lösung des Engpasses ist ein Mammutprojekt, das nur mit erheblichen Anstrengungen und Kosten realisiert werden kann. Dabei ist nicht jede Pflegeform gleich stark betroffen. So ist es beispielsweise deutlich leichter, neues Personal für die 24-Stunden-Pflege zu Hause zu finden, denn in diesem Bereich stehen weniger bürokratische Hindernisse im Weg. Die umfangreichen formellen Voraussetzungen gelten vor allem für die stationäre oder die medizinische Pflege. Sie haben seit Jahren mit großen Nachwuchsproblemen zu kämpfen.

Doch eben dieser Nachwuchs ist dringend nötig, denn gute Pflege ist zeitintensiv. Immer wieder machen Berichte von unhaltbaren Zuständen in Pflegeheimen die Runde. Unterbesetzte Stationen, vernachlässigte Bewohner, überforderte Mitarbeiter – unter diesen Bedingungen ist eine angemessene Versorgung kaum zu gewährleisten. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben viele Menschen Angst davor, ihren Lebensabend in einer solchen Einrichtung zu verbringen.

Der Gang ins Pflegeheim ist für sie gleichbedeutend mit dem Verlust ihres bisherigen Lebens und des letzten Restes an Selbständigkeit. Deutlich attraktiver erscheint da eine 24-Stunden-Pflege zu Hause. Bis zu 250.000 Menschen nehmen Schätzungen zufolge in Deutschland diese Form der Pflege in Anspruch. Die Betreuungspersonen kommen dabei häufig aus den osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU. Dank der Freizügigkeitsregelungen der EU können sie ohne großen bürokratischen Aufwand auch in Deutschland beschäftigt werden. Ob das die ideale Pflegeform für einen geliebten Angehörigen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sorgen der Angehörigen mit 24-Stunden-Seniorenbetreuung mindern

Wenn erste Anzeichen darauf hindeuten, dass ein älterer Mensch seinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann, ist das für die Angehörigen oft ein Schock. Sie müssen sich nun zusammen mit dem oder der Betroffenen Gedanken machen, wie es weitergeht. Dabei gehen ihnen oft zahlreiche Schreckensszenarien durch den Kopf. Sie sehen ihr Familienmitglied verwahrlost und hilflos in der Wohnung verkümmern. Oder in einem Pflegeheim lieblos nach starren Vorgaben gepflegt, bettlägerig und einsam, weil niemand Zeit oder Interesse aufbringt.

Das macht nicht nur den Betroffenen selbst Angst, denn niemand will einen geliebten Menschen so leiden sehen. Solche Szenarien sind leider durchaus realistisch, denn nicht alle Betreiber von Pflegeheimen sind daran interessiert, sich gut um ihre Bewohner zu kümmern. Zu groß ist oft der Kostendruck, dem sie ausgesetzt sind um profitabel wirtschaften zu können. Leidtragende sind in diesem Fall sowohl die Angestellten als auch die Bewohner.

Das möchten Kinder ihren Eltern nicht zumuten. Für viele fühlt es sich wie Verrat an, die Eltern gegen deren Willen in ein Heim „abzuschieben“. Doch welcher Weg führt aus dieser unglücklichen Lage? Genügt es einfach, eine Stellenanzeige à la „Suche 24-Stunden-Pflege für meine Mutter“ aufzugeben? Oder besteht dabei die Gefahr, an unseriöse oder schlecht qualifizierte Angebote zu gelangen? Eine bessere Alternative ist oft, sich an einen Vermittlungsdienst zu wenden. Dort kann davon ausgegangen werden, dass die Pflegekräfte einer Überprüfung unterzogen worden sind und keine bösen Überraschungen drohen. Schließlich wäre weniges schmerzhafter als festzustellen, dass die gut bezahlte Pflegekraft sich nicht gut um den Angehörigen kümmert, der ihr anvertraut worden ist.

Damit solcher Sorgen gar nicht erst entstehen, sollte bei der Auswahl der Pflegekraft größte Sorgfalt angewendet werden. Neben der Nutzung eines seriösen Vermittlungsdienstes ist auch ein persönliches Gespräch vor Abschluss des Vertrags empfehlenswert. Das kann bei ausreichenden Sprachkenntnissen ganz einfach per Telefon geführt werden. Auf diese Weise ist es möglich, sich von den Fähigkeiten und der Persönlichkeit der Pflegekraft noch einmal zu überzeugen.

Heimpflege oder 24-Stunden-Pflege und Betreuung zu Hause?

Häufig ist die Meinung zu hören, Pflege zu Hause wäre nur etwas für besonders reiche Familien. Das ist keineswegs der Fall, denn Pflegekräfte müssen nicht unbedingt teuer sein. Während deutsche Pfleger für eine Betreuung rund um die Uhr oft stolze Summen berechnen, gibt es auch Alternativen. Pflegekräfte aus dem europäischen Raum, insbesondere aus Osteuropa, bieten ihre Dienste oft deutlich günstiger an. Auch ein Heimplatz muss nicht unbedingt weniger kosten. Steigende Gebühren für die Unterbringung und eine hohe Eigenbeteiligung führen dazu, dass die monatlichen Kosten für das Altenheim in die tausende von Euro gehen können. Ein Kostenvorteil kann der stationären Pflege also nicht in jedem Fall attestiert werden.

Doch gibt es vielleicht andere Aspekte, die für das Leben im Altenheim sprechen? Denkbar wäre, dass die Pflege dort strenger kontrolliert wird oder dass es leichter fällt, soziale Kontakte zu pflegen. Das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar soll die staatliche Heimaufsicht jeden Pflegebetrieb einmal im Jahr kontrollieren. Dabei achtet die Behörde beispielsweise darauf, ob genügend Personal vorhanden ist und ob die Abläufe korrekt dokumentiert sind. Doch diese Landesbehörden sind häufig überlastet. Immer wieder verfehlen sie dieses Kontrollziel. In Kiel wurde etwa 2017 nur die Hälfte aller Pflegeheime einer Kontrolle unterzogen. Auch wird die tatsächliche Qualität der Pflege durch diese Kontrollen nur bedingt erfasst. Die Messung von Kennzahlen wie dem Personalschlüssel sagt nichts darüber aus, ob die Heimbewohner sich wohlfühlen und entsprechend ihrer Bedürfnisse bestmöglich gepflegt werden.

Auf die Heimbetreiber selbst ist nicht immer Verlass – schwarze Schafe der Branche versuchen, auf dem Rücken der Bewohner überzogene Gewinnerwartungen zu realisieren. Ihnen geht es nicht um die Menschen unter ihrer Obhut, sondern um den jährlichen Geschäftsbericht. Da wird bei Problemen auch einmal ein Auge zugedrückt, solange für das Unternehmen keine Konsequenzen zu befürchten sind. Auch die Möglichkeiten zur Gestaltung des Soziallebens gestalten sich von Heim zu Heim ganz unterschiedlich. Gemeinschaftsveranstaltungen sind aufwendig und oft teuer. Die Bewohner müssen fertiggemacht und hingebracht werden, anschließend ist oft eine Beaufsichtigung notwendig. Da ist es für den Betreiber deutlich einfacher, wenn sie den Tag im Bett verbringen und nur auf Klingeln eine Schwester zu Gesicht bekommen. Das ist natürlich nicht überall der Fall, einige Pflegeheime leisten in diesem Bereich hervorragende Arbeit. Einfach abzuschätzen ist das leider nicht immer.

Doch das sind bei weitem noch nicht alle Probleme, die bei der Heimunterbringung auftreten können. Der Verlust der vertrauten Umgebung ist für Senioren meist ein schwerer Schlag. Mobiliar und persönliche Gegenstände, die sich im Laufe eines Lebens angesammelt haben, können in der Regel nicht mitgenommen werden. Nur ein kleiner Teil der Besitztümer findet seinen Weg in die neue Unterkunft, der Rest muss abgegeben oder entsorgt werden. Der Verlust so vieler liebgewonnener Dinge ist nicht einfach zu verkraften. Auch die Gefahr, eine ansteckende Krankheit zu erleiden ist im Heim deutlich höher, da hier zahlreiche Personen mit geschwächter Körperabwehr zusammenleben. Nur wenn strenge Hygienemaßnahmen eingehalten werden, kann dieses Risiko minimiert werden. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, wenn Alternativen zum Wohnen im Pflegeheim erwägt werden. Eine Betreuung rund um die Uhr im eigenen Zuhause zu organisieren, mag zwar auf den ersten Blick schwieriger erscheinen. Ist eine zuverlässige Betreuungskraft aber erst einmal gefunden, bietet sie zahlreiche Vorteile.

Pflegedienst

Vorteile der 24h-Betreuung von Senioren zuhause

Einer der größten Vorteile dieses Betreuungsmodells ist wohl psychologischer Natur. Die eigene Wohnung ist mit zahlreichen Erinnerungen verbunden. Das Zusammenleben mit dem verstorbenen Ehepartner, die Kinder die hier großgezogen wurden – der Gedanke an bessere Zeiten gibt Menschen in den letzten Lebensjahren oft emotionalen Halt. Im Laufe der Jahre hat sich ein Gefühl von Geborgenheit in den eigenen vier Wänden entwickelt. Und in die Einrichtung der Wohnung wurde viel Arbeit und Liebe investiert. Nicht zuletzt vermittelt die Wohnung auch das Gefühl, ein normales Leben zu führen. All das kann bei einer Pflege zu Hause bewahrt werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Gestaltung der Pflegevorgänge. Diese lassen sich viel besser an individuelle Vorlieben und Bedürfnisse anpassen. Dazu gehören zum Beispiel die Zeiten, zu denen der Betreute morgens aufsteht oder Mahlzeiten zu sich nimmt. Auch der Speiseplan kann individuell gestaltet werden, anstatt von einer Kantine bestimmt zu werden. Das ist insbesondere für Menschen wichtig, die an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden.

Auch die Beziehung zwischen der Pflegekraft und dem betreuten Menschen hat eine andere Qualität. Wenn Pfleger im Schichtsystem arbeiten und mehrere Menschen auf einmal pflegen müssen, bleibt für den Aufbau einer persönlichen Bindung kaum Zeit. Anders ist das bei der 24-Stunden-Pflege aus einer Hand. Die Pflegekraft lernt ihren Schützling mit der Zeit gut kennen, und kann deshalb auf ihn eingehen. Sie kann ihm Gesellschaft leisten und ein Gefühl von Kontinuität vermitteln. Jeden Tag ein vertrautes Gesicht zu sehen, gibt der betreuten Person im Alltag Halt.

24-Stunden-Pflege: Anforderungen an eine gute (polnische) Pflegekraft

Betreuungskräfte aus dem Ausland haben in der Regel keine Berufsausbildung durchlaufen, die mit der Deutscher Pflegekräfte vergleichbar ist. Auf den ersten Blick könnte es so wirken, als ob sich das generell negativ auf die Qualität der Betreuung auswirkt. Dem muss aber nicht so sein, denn in den meisten Situationen des Betreuungsalltags ist kein Spezialwissen erforderlich. Wenn eine private 24-Stunden-Pflege gesucht wird, kommt es daher in der Regel nicht so sehr auf umfangreiches Theoriewissen an.

Ein großer Teil der anfallenden Arbeit findet etwa im Haushalt statt. Auch die Körperpflege einer pflegebedürftigen Person unterscheidet sich nicht wesentlich von der eines gesunden Menschen. Natürlich muss ein wenig mehr Rücksicht genommen werden, und auch auf Verletzungsrisiken ist zu achten. Trotzdem sind solche Aufgaben mit ein wenig gesundem Menschenverstand und Einfühlungsvermögen ohne Weiteres zu bewältigen. Nur wenige Tätigkeiten, wie beispielsweise die Gabe von Spritzen, erfordern zur Durchführung eine Fachkraft.

Während das Zusatzwissen, das die Pflegesituation erfordert, in der Regel schnell erlernt werden kann, ist die wichtigste Eigenschaft einer 24-Stunden-Pflegekraft ihre Persönlichkeit. Denn selbst die beste Ausbildung kann nicht garantieren, dass die Betreuungskraft sich liebevoll um ihren Schützling kümmert. Allzu oft ist in Pflegeheimen ein Dienst nach Vorschrift zu beobachten, bei dem die Erfüllung messbarer Kriterien wichtiger ist als das Wohlbefinden der betroffenen Personen. Durch eine warme und einfühlsame Art kann eine Pflegekraft so manche Wissenslücke mehr als wettmachen. Darüber hinaus sind Eigenschaften wie Fleiß, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit die Basis für ein erfolgreiches Arbeitsverhältnis.

Natürlich schadet auch ein wenig Vorerfahrung auf dem Gebiet nicht. Die meisten Betreuungskräfte haben schon bei anderen Familien Berufserfahrungen gesammelt. Auch viele Einsteiger haben schon bei der Pflege von Angehörigen Erfahrung gesammelt und sind daher bestens mit den Bedürfnissen älterer Menschen vertraut. Wer auf Vorerfahrung besonderen Wert legt, sollte dies beim Erstkontakt der Vermittlungsagentur mitteilen.

Auch über die Verständigung machen sich viele Familien vorab Gedanken. Pflegekräfte mit hervorragenden Deutschkenntnissen sind nicht immer leicht zu finden. Sie lassen sich diese Fähigkeiten in der Regel auch zusätzlich vergüten. Dabei kommt es im Alltag auf perfekte Sprachkenntnisse gar nicht an. Meist genügen einige grundlegende Wörter, um sich über die wichtigsten Dinge zu verständigen. Wo der Wille zur Kommunikation da ist, findet sich mit ein wenig Geduld immer ein weg. Notfalls helfen in der heutigen Zeit Übersetzungsprogramme bei der Verständigung. Die Sprachbarriere ist also in der Regel ein geringeres Hindernis als zunächst erwartet.

Schließlich gilt: Am besten funktioniert die Beziehung, wenn sich Pflegekraft, Angehörige und gepflegte Person respektvoll und auf Augenhöhe begegnen. Dazu gehört auch, dass die Auftraggeber Wertschätzung für das Engagement der Pflegekraft zeigen. In einer angenehmen Atmosphäre fühlen sich nicht nur alle Beteiligten deutlich wohler. Auch die Motivation wird gesteigert, so dass mit dem vollen Einsatz der Betreuungsperson im stressigen Alltag gerechnet werden kann.

Suche nach der passenden 24-Stunden-Pflegekraft für zuhause

Um die passende Pflegekraft zu finden, ist kein Trip nach Polen oder in die Slowakei notwendig. Am einfachsten ist es wohl, die Dienste einer Vermittlungsagentur in Anspruch zu nehmen. Bei der Auswahl des richtigen Anbieters helfen beispielsweise die 24-Stunden-Pflege Erfahrungen von Bekannten oder aus Online-Quellen. Seriöse Vermittler holen von Interessenten umfangreiche Informationen zu den Lebensumständen des Betreuten und den individuellen Anforderungen ein. Auf diese Weise können Pflegekräfte gefunden werden, die den Erwartungen des Auftraggebers gerecht werden.

Auch ein umfangreiches Informationsangebot und Möglichkeiten zur schnellen Kontaktaufnahme sprechen für die Qualität des Unternehmens. Denn bei solch einer wichtigen Angelegenheit sollten Fragen möglichst vorab geklärt werden. Auch bei der Erstellung eines Vertrages sind die Vermittler in der Regel behilflich. Die Verwendung eines Mustervertrages kann dabei helfen, rechtliche Fallstricke zu umgehen. In der Regel machen die Vermittler auf eine Anfrage gleich mehrere Vorschläge zur Auswahl, so dass der oder die passende Kandidat/in ausgewählt werden kann.

Gute Agenturen sind auch auf Sonderwünsche vorbereitet, denn jede Pflegesituation hat ihre eigenen Besonderheiten. Häufig werden beispielsweise Pflegekräfte angefragt, die Türkisch sprechen und mit türkischen Gebräuchen vertraut sind. Denn Deutschland hat einen großen Anteil türkischstämmiger Bevölkerung, die auf ihre traditionelle Lebensweise großen Wert legt. Hat der Vermittler Kontakte in mehreren osteuropäischen Ländern sollte auch solch eine Anfrage kein Problem darstellen.

Auch einige formelle Kriterien sollte ein seriöser Anbieter erfüllen.  Vor allem sollte auch ein Blick auf die Rechtsform des Vermittlers geworfen werden. Angemeldete Unternehmen, wie zum Beispiel eine GmbH, sind gegenüber ausländischen Unternehmen oder Einzelunternehmern vorzuziehen. So wird sichergestellt, dass der Vermittler der deutschen Rechtsordnung unterliegt.

Pflegedienst

Gesellschaftliche Entwicklung als Hintergrund zum steigenden Pflegebedarf

Die Gründe für die zunehmende Anzahl an Pflegebedürftigen Senioren sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor ist die steigende Lebenserwartung der Deutschen, die unter anderem dem medizinischen Fortschritt zu verdanken ist. Die Therapiemöglichkeiten, die bei Herzproblemen, Diabetes oder Krebserkrankungen zur Verfügung stehen, entwickeln sich stetig weiter. Die Sterblichkeit durch diese Krankheiten geht zwar nicht unbedingt zurück, verschiebt sich aber nach hinten.

Werden sie erstmals diagnostiziert, kommt das meist keinem Todesurteil mehr gleich. Vielmehr stehen den Patienten noch zahlreiche Lebensjahre bevor. Neben Medikamenten leisten auch Fortschritte bei der OP-Technik einen Beitrag zum besseren Behandlungserfolg. So ermöglichen heutzutage computergesteuerte Operationen Eingriffe mit höchster Präzision, die bis vor kurzem noch nicht denkbar waren. Vor allem minimal-invasive Operationen stellen eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem alten Stand der Technik dar.

Aber nicht nur die Medizin alleine hilft den Menschen, länger zu leben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben sich auch die Ernährungslage und die allgemeine Hygiene soweit verbessert, dass zahlreiche Krankheiten von der Bildfläche verschwunden sind. Noch vor 100 Jahren war der Speiseplan vieler Menschen sehr eintönig. Gerade frische Lebensmittel waren wegen fehlender Methoden zur Kühlung oder Konservierung nur schwer zu transportieren. Die Auswahl der Nahrungsmittel war auch stark von der Saison abhängig.

Immer wieder kam es daher zu Mangelerscheinungen, die auf einen unzureichende Zufuhr von Vitaminen oder Mineralien zurückzuführen war. Diese Mangelerscheinungen, zu denen oft auch eine Schwächung des Immunsystems gehörte, sind deutlich zurückgegangen. Die hygienische Situation ist in Industrieländern wie Deutschland geradezu hervorragend. Dazu tragen die flächendeckende Einführung der Kanalisation, eine effiziente Müllabfuhr und die Verfügbarkeit von sauberem Wasser bei. Die Gefahr durch ansteckende Infekte ist auf diese Weise zurückgegangen, was insbesondere alten und kranken Menschen zugute kommt.

Die Zahl alter Menschen steigt aber nicht nur absolut, sondern auch im Verhältnis zur jüngeren Bevölkerung an. Denn die Deutschen bekommen nur wenige Kinder. Neue Lebensentwürfe, berufstätige Frauen und eine steigende Anzahl von Single-Haushalten führen dazu, dass die Geburtenrate auf einem historischen Tiefstand ist. Das trägt dazu bei, die Lage auf dem Betreuungsmarkt zu verschärfen. In der Branche gibt es schlicht und einfach nicht genügend Nachwuchs, denn gebürtige Deutsche nehmen den Beruf als wenig attraktiv wahr.

In Deutschland selbst antworten oft nicht genug Bewerber auf Stellenangebote 24-Stunden-Pflege privat, so dass das Angebot an Hilfskräften aus dem Ausland eine wichtige Stütze für die Deutsche Gesellschaft darstellt. Tatsächlich ist es zu einem großen Teil dem Engagement ausländischer Pflegekräfte zu verdanken, dass sich genug Personal findet, um den enormen Bedarf abzudecken. Die Anforderungen an Pflegekräfte sind dabei hoch: Schließlich sind sie nicht nur für das körperliche Wohlbefinden ihrer Schützlinge verantwortlich, sondern sollen auch dafür sorgen, dass diese sich wohlfühlen.

Ursachen für die Notwendigkeit von 24-Stunden-Betreuung

Natürlich möchte niemand die letzten Jahre seines Lebens als Pflegefall verbringen. Für die meisten Menschen ist es enorm wichtig, so lange wie möglich selbständig zu bleiben und ihren Alltag ohne fremde Unterstützung zu bewältigen. Dabei geht es ihnen nicht nur um sich selbst, in der Regel möchten sie auch ihren Angehörigen auf keinen Fall zur Last fallen. Trotzdem kann es aus den unterschiedlichsten Gründen passieren, dass auch rüstige Senioren Hilfe benötigen. Das kann eine langsame Entwicklung sein, wenn die Kraft nach und nach abnimmt. Oft ist es zunächst der Einkauf, der zur Belastung wird. Das allein kann oft noch von Familie oder Bekannten abgedeckt werden. Mit der Zeit fallen aber auch das Putzen der Wohnung oder die Körperpflege immer schwerer.

Es kann aber auch alles ganz schnell gehen: Etwa, wenn nach einem Sturz die Bewegungsfähigkeit so stark eingeschränkt ist, dass viele Aktivitäten unmöglich werden. Auch die Abnahme der geistigen Fähigkeiten trägt dazu bei, dass Unterstützung benötigt wird. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn es schwieriger wird, den Überblick über alle Aktivitäten im Haushalt zu behalten. Oft wird beispielsweise vergessen, regelmäßig die Wäsche zu waschen. Dann türmen sich nicht nur Berge von Schmutzwäsche in der Abstellkammer, irgendwann ist auch keine saubere Kleidung zum Tragen mehr da. Auch die Ordnung in der Wohnung kann leiden. Die zunehmende Häufigkeit von Demenzerkrankungen führt dazu, dass sich diese Situation immer öfter einstellt.

Wird eine solche Tendenz festgestellt, ist es für die Angehörigen Zeit, der betroffenen Person einige Dinge abzunehmen. Das ist oft nicht einfach, denn für berufstätige Menschen stellt die Betreuung eine zusätzliche Belastung dar. Eine Betreuung rund um die Uhr ist für sie gar nicht machbar, selbst wenn sie es wünschen würden. Aber auch für Angehörige, die nicht durch den Beruf verhindert sind, ist es kaum zumutbar, die komplette Betreuung alleine abzudecken. Dafür müssten sie oft Jahre ihres Lebens opfern, in denen sie kaum Freiräume für sich selbst haben. Ein Urlaub ist für sie unter diesen Bedingungen eben sowenig denkbar wie ein selbstbestimmter Tagesablauf.

Häufig wird daher eine private 24-Stunden-Pflege gesucht, die alle notwendigen Pflegemaßnahmen übernimmt. Auf diese Weise können Angehörige die Zeit, die sie mit ihren Geliebten Menschen noch verbringen dürfen, genießen. Sie wird nicht durch unzählige Pflichten und Dauerstress in eine unangenehme Erfahrung verwandelt. Das allein ist zahlreichen Familien die Kosten für eine private Betreuung wert.

Die unterschiedlichen Pflegegrade bei der 24-Stunden-Pflege

Nicht jeder pflegebedürftige Mensch braucht das gleiche Maß an Unterstützung. Während die einen im Alltag noch gut zurecht kommen und nur bei bestimmten Tätigkeiten Hilfe benötigen, können andere kaum noch eine Aktivität alleine durchführen. Um den tatsächlichen Bedarf einzuschätzen, gibt es in Deutschland die offizielle Einteilung in verschiedene Kategorien. Sie entscheidet unter anderem über den Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Vor 2017 waren das die sogenannten Pflegestufen, die von 0 bis 3 gingen. Nach einer Reform ist im Sozialgesetzbuch seit 2017 ein neues System vorgesehen, die sogenannten Pflegegrade. Je nach Pflegegrad unterscheiden sich auch die 24-Stunden-Pflege Kosten, denn bei höheren Graden ist auch der Aufwand entsprechend größer. Folgende Pflegegrade sieht die deutsche Sozialgesetzgebung vor:

Pflegegrad 1

Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 2

Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 3

Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 4

Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 5

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Ausschlaggebend für die Einteilung sind nicht nur die körperlichen, sondern auch die geistigen Fähigkeiten. Das ist neu, denn bei den Pflegestufen wurden vor allem die Folgen einer Demenzerkrankungen kaum berücksichtigt. Demenzkranke gehören deshalb zu den größten Nutznießern dieser Reform. Beurteilt werden die Fähigkeiten in sechs verschiedenen Kategorien, die unterschiedlich stark gewichtet werden.

  • Mobilität: Dazu gehören beispielsweise die Fortbewegung innerhalb der Wohnung, Treppensteigen, ungestütztes Sitzen oder das Aufstehen ohne fremde Hilfe.
  • Geistige und kommunikative Fähigkeiten: Dieser Bereich umfasst zum einen das Verstehen und Reden, insbesondere die Fähigkeit ein Gespräch mit einer anderen Person zu führen. Außerdem gehört das zeitliche und räumliche Orientierungsvermögen dazu, ebenso wie die korrekte Einschätzung von Sachverhalten und Gefahren.
  • Verhaltensweise und psychische Problemlagen: Zu diesem Gebiet gehören die verschiedenen Formen von Verhaltensauffälligkeiten, die bei älteren Menschen auftreten können. Diese reichen von Schlafstörungen oder Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen und Wahnvorstellungen. Auch unpassendes aggressives Verhalten, gegenüber sich selbst oder anderen Personen, wird hier berücksichtigt.
  • Selbstversorgung: Die Selbstversorgung wird bei der Einschätzung des Pflegegrads mit 40% am stärksten gewichtet. Sie umfasst im Wesentlichen die Bereiche Ernährung, Körperpflege und Ausscheiden. Erfasst wird, ob Nahrung selbständig zubereitet und gegessen werden kann. Zur Körperpflege gehören die Möglichkeit zu duschen, das Zähneputzen, Rasieren, Frisieren sowie An- und Auskleiden. Ausscheiden umfasst die Benutzung einer Toilette sowie den Umgang mit Problemen wie einer Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz.
  • Selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen sowie deren Bewältigung: Hierzu gehört insbesondere die Fähigkeit, Medikamente selbst einzunehmen und mit Hilfsmitteln umzugehen. Dazu gehören Beispielsweise Prothesen, Rollatoren oder Blutzuckermessgeräte. Auch die Fähigkeit, einen Arzt oder eine therapeutische Einrichtung aufzusuchen fällt unter diese Kategorie.
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Ist die pflegebedürftige Person in der Lage, ihren Tagesablauf selbständig zu gestalten? Kann sie zukunftsorientiert ihr tägliches Leben planen? Ist sie in der Lage, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und sich mit anderen Menschen zu treffen?

Altersgerechtes Wohnen dank 24-Stunden-Pflege zu Hause

Sowohl das Leben des Betreuten als auch das der betreuenden Hilfskräfte und Angehörigen werden durch eine altersgerecht umgebaute Wohnung erheblich erleichtert. Je nach Pflegegrad werden Umbaumaßnahmen zu diesem Zweck von der Pflegeversicherung mit bis zu 4.000 Euro pro Jahr bezuschusst. Auch von der Einkommenssteuer können solche Ausgaben als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Die baulichen Veränderungen tragen dazu bei, die Selbständigkeit der betroffenen Person zu unterstützen und möglichst lange zu erhalten.

Auch der Arbeitsaufwand und somit die Kosten der 24-Stunden-Pflege zu Hause können so reduziert werden. Besonders häufig sind Umbaumaßnahmen im Badezimmer sinnvoll. Dazu gehört beispielsweise eine barrierefreie Dusche, die stufenlos zu betreten ist. Das erleichtert nicht nur den Einstieg, wenn die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Es verringert auch deutlich das Verletzungsrisiko durch Stürze. Auch Haltegriffe im Badezimmer sind oft sinnvoll, besonders in der Dusche und im Toilettenbereich.

Treppen stellen für viele ältere Menschen ein erhebliches Hindernis dar. Das beginnt schon bei der Haustür, die oft nur über Stufen zu erreichen ist. Ein Hublift oder eine Rampe helfen, dieses erste Hindernis zu überwinden. Bei mehrgeschossigen Häusern lohnt sich oft die Installation eines Treppenliftes, der den Wechsel zwischen den Stockwerken ermöglicht. Grundsätzlich ist die Installation in über 90% aller Treppenhäuser möglich, die Kosten hängen von der Wahl des Modells und den baulichen Gegebenheiten ab. Es ist meist sinnvoll, vorab mehrere Kostenvoranschläge einzuholen. Um eine Bezuschussung durch die Krankenkasse in Anspruch zu nehmen, muss der Einbau vorab genehmigt werden.

Eine weitere Umbaumaßnahme, die das Leben von Personen mit eingeschränkter Mobilität erleichtern kann, ist der Rückbau von Schwellen, etwa zwischen Zimmern oder am Ausgang zum Balkon. Je nach Situation eignen sich hierfür schwellenlose Türen, Schwellenbrücken oder eine Türschwellenrampe. Auch andere Stolperfallen, wie beispielsweise Teppichkanten oder ähnliches sollten beseitigt werden. Schließlich sollte die Rutschfestigkeit des Bodens geprüft werden. Gegebenenfalls kann mit Anti-Rutsch-Folie oder mit rutschfesten Fließen bei der Sicherheit nachgebessert werden.

Diese und andere Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Wohnen auch bei Pflegebedürftigkeit noch als angenehm empfunden wird. In welchem Umfang bauliche Veränderungen notwendig sind, hängt immer von der individuellen Situation ab.

Pflegedienst

Ein würdevoller Lebensabend zu Hause

Wer noch nie eine fremde Person im eigenen Haushalt beschäftigt hat, der könnte anfänglich Bedenken haben. Schließlich wird bei der 24-Stunden-Pflege eine zunächst unbekannte Pflegekraft engagiert. Sie wird nicht nur im intimsten Umfeld des Betreuten arbeiten, sondern auch dort wohnen. Es kann zunächst schwierig sein, das nötige Vertrauen aufzubringen. Doch dieser Schritt lohnt sich. Die überwiegende Mehrheit der Erfahrungsberichte zeigt, dass die 24-Stunden-Pflege zu Hause Familien die Möglichkeit gibt, Angehörige bis ins hohe Alter liebevoll und individuell zu versorgen.

Statt unpersönlicher Pflege am Fließband werden Pflegebedürftige durch gute Betreuungskräfte mit Respekt und persönlicher Wertschätzung behandelt. Immer wieder gibt es Fälle, in denen ältere Menschen schon mit dem Leben abgeschlossen haben, durch die richtige Betreuung zu Hause aber neuen Lebensmut gefasst haben. Sie blühen noch einmal auf, weil sie ihre Tage zu Hause und in Gesellschaft eines anderen Menschen genießen können. Anstatt sich immer weiter zurückzuziehen, finden sie wieder zu Kräften und erhalten sich noch lange Zeit eine gewisse Restselbständigkeit. Idealerweise entdecken sie Beschäftigungen, die das Bedürfnis nach neuen Erfahrungen und persönlicher Entwicklung erfüllen. Denn auch im Alter bestehen diese Bedürfnisse weiter.

Wo möglich, sollten Angehörige immer einen solchen Idealzustand anstreben. Denn auf diese Weise erleben sie die letzten Jahre eines geliebten Menschen als eine bereichernde und glückliche Zeit. Sind diese letzten Jahre hingegen von Gefühlen der Einsamkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung ob des körperlichen Verfalls geprägt, so leidet nicht nur die pflegebedürftige Person darunter. Auch die Familie plagt sich dann mit Sorgen und Schuldgefühlen – eine Dauerbelastung, die oft lange Jahre andauert.

Der Lohn für eine gelungene Pflege zu Hause ist also hoch. Sie ermöglicht zahlreichen Senioren, bis ins hohe Alter ein erfülltes und würdevolles Leben zu führen. Sie stellt den Gegenentwurf zur Pflege nach Plan und bürokratischen Vorgaben dar. Auf die unterschiedlichste Art und Weise lassen sich so individuelle Pflegekonzepte realisieren, die der betreuten Person als Mensch gerecht werden. Mehr kann sich für den Fall der Pflegebedürftigkeit niemand wünschen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur 24-Stunden-Pflege

Was ist die 24-Stunden-Pflege zu Hause?

Bei der 24-Stunden-Pflege kümmern sich professionelle Betreuer rund um die Uhr um eine pflegebedürftige Person, meistens handelt es sich dabei um Senioren. Diese können also auch in diesem Fall weiterhin zu Hause in der vertrauten Umgebung bleiben. Ein strapazierender Umzug in ein Pflegeheim ist dann nicht mehr notwendig, um eine erstklassige Betreuung zu garantieren zu können.

Die Betreuungskraft lebt dabei im selben Haushalt und steht dank Rufbereitschaft jederzeit zur Verfügung. Zu den üblichen Aufgaben gehören beispielsweise Hilfe beim Aufstehen, bei der Grundpflege und bei der Essensaufnahme. Aber auch gesellschaftliche Aktivitäten rücken immer mehr in den Vordergrund, um ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Ein Betreuer ist jedoch kein ausgebildeter (Alten-)Pfleger, er darf also keine medizinischen Behandlungen leisten.

Welche Aufgaben umfasst die 24-Stunden-Betreuung?

Im Wesentlichen umfassen die üblichen Aufgabenbereiche drei wichtige Kategorien: die Grundpflege, den Haushalt und gesellschaftliche Aktivitäten. Bei der Grundpflege steht das körperliche Wohl der zu betreuenden Person im Vordergrund. Hier gilt es beispielsweise, beim Waschen, der Mundpflege oder dem Toilettengang zu helfen.

Zu den Tätigkeiten im Haushalt gehören oft das Aufräumen, Einkaufen und Kochen, damit es allen Personen im Haus auch an nichts mangelt. Letztlich regt eine gute Pflegekraft jedoch auch zu gesellschaftlichen Aktivitäten an, um damit für Motivation und Abwechslung zu sorgen. Das kann sich auch exzellente als Vorsorge vor geistigen Beeinträchtigungen wie beispielsweise Demenz erweisen.

Wie viel kostet eine 24-Stunden-Pflegekraft?

Die Kosten für die 24-Stunden-Pflege zu Hause hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören natürlich Arbeitserfahrung, Ausbildung und das Niveau der deutschen Sprachkenntnisse, auf der anderen Seite ist aber auch das Anstellungsmodell besonders wichtig. Polnische Pflegekräfte sprechen oft sehr gutes Deutsch und können dank des Entsendemodells mit A1-Bescheinigung günstig ihre Arbeit verrichten.

Die monatlichen Kosten können sich dabei auf 2.000 bis 3.000 EUR belaufen, hinzu kommen jedoch noch die Kosten für Kost und Logis. Denn wie bereits zuvor erklärt, wohnt die Betreuungskraft im selben Haushalt und benötigt dementsprechend auch zumindest ein eigenes Zimmer, um jederzeit für die Arbeit bereitstehen zu können.

Gibt es Pflegegeld bei der 24-Stunden-Pflege?

Bei den Kosten handelt es sich um eine private Leistung und diese müssen ebenso als Privatperson getragen werden. Es gibt jedoch die Möglichkeit, das Pflegegeld in Anspruch zu nehmen und die Kosten damit teilweise zu decken. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Pflegegrad der zu betreuenden Person, also ähnlich wie bei einem Pflegeheim.

Ebenso gibt es noch weitere Sonderfälle, wie zum Beispiel Kurzzeit- oder Verhinderungspflegegeld sowie der sogenannte Entlastungsbetrag. Je nach Fall können Sie also von unterschiedlichen Unterstützungen bei den Kosten profitieren. Deswegen ist die Betreuung zu Hause grundsätzlich nicht teurer als ein Pflegeheim und kann unter bestimmten Umständen sogar günstiger sein.

Wie lange dauert es, einen 24-Stunden-Betreuer zu finden?

Momentan herrscht in Deutschland, Österreich und Schweiz ein notorischer Mangel an professionellen Fachkräften zur Pflege. Selbst wenn die meisten Betreuer mittlerweile aus dem Ausland kommen, kann die Suche schwierig sein und lange dauern. Deswegen ist es wichtig, auf der richtigen Plattform zu suchen, die ein großes Angebot an professionellen Betreuern hat.

Auf Betreuung.com bringen wir Sie schnell und zuverlässig mit liebevollen Seniorenbetreuern zusammen. Dabei greifen Sie direkt nach Ihrer Anmeldung auf unsere riesige Datenbank zu. Das erlaubt es Ihnen, auch in kürzester Zeit einen zuverlässigen Betreuer zu finden. Unser Ziel ist es dabei, auch den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, damit Sie als Kunde keinerlei Abstriche machen müssen.

Welche Voraussetzung gibt es bei der 24-Stunden-Pflege?

Da der Betreuer mit der pflegebedürftigen Person im selben Haushalt wohnt, braucht es zwingend ein separates Zimmer. Nur so können Ruhezeiten eingehalten werden und alle Beteiligten profitieren von einem würdevollen Zusammenleben. Mahlzeiten bzw. die Kosten für Lebensmittel sind ebenfalls vom Auftraggeber (dem Kunden) zu stellen, da der Einkauf und das Zubereiten in der Regel den ganzen Haushalt umfassen.

Achten Sie auch darauf, dass ein Internetanschluss vorhanden sein sollte. Besonders Haushalte von Senioren haben oftmals kein Internet. Sollte das der Fall sein und ist eine Anschaffung nicht praktikabel, kann auch eine Abdeckung mit mobilem LTE-Internet infrage kommen. Da die ausländischen Pflegekräfte oftmals mehrere Monate am Stück im Einsatz sind, müssen diese in der Lage sein im Kontakt mit der eigenen Familie zu bleiben.

Was ist das Berufsbild der 24-Stunden-Betreuungskraft?

Der Berufsbegriff des Betreuers ist kein geschützter Ausbildungsbegriff. Das bedeutet, der Betreuer kann eine mehrjährige Ausbildung haben, muss es aber nicht. Die Tätigkeiten umfassen alle Aspekte rund um den Alltag, für die medizinische Versorgung braucht es jedoch einen ausgebildeten (Alten-)Pfleger. Nur dieser darf beispielsweise Spritzen geben oder Wundverbände wechseln.

Jedoch bedeutet das nicht, dass der Betreuer eine zweitklassige Pflegekraft ist. Ganz im Gegenteil, viele Betreuer aus dem Ausland haben oftmals eine jahrelange Erfahrung im Umgang mit Senioren aus Deutschland. Sie sind also in der Lage, genau dort Hilfe zu leisten, wo auf dem Arbeitsmarkt gerade ein unglaublicher Engpass besteht.

Wie erkennt man einen guten 24-Stunden-Pfleger?

Um den richtigen Kandidaten zur Betreuung beim Senioren zu Hause zu finden, sollten Sie auf einige Faktoren achten. Diese sind meistens abhängig von der Pflegesituation, denn es gibt starke Unterschiede zwischen Pflegegrad 1 und Pflegegrad 5. Zunächst sollte der Pfleger natürlich viel Arbeitserfahrung haben und zuverlässig sein. Die richtige Persönlichkeit kann ein weiterer positiver Aspekt sein.

Aber bei manchen Pflegegraden muss auch ein gewisser Grad körperlicher Robustheit hinzukommen, um Senioren beispielsweise beim Aufstehen oder Anziehen helfen zu können. Deutschkenntnisse können eine Rolle spielen, wobei auch immer mehr ältere Menschen in der Lage sind, Englisch zu sprechen. Das kann die Anzahl der potenziellen Betreuungskräfte, die zur 24-Stunden-Pflege infrage kommen, drastisch erhöhen.

Wo findet man Jobs oder Stellen als 24-Stunden-Betreuer?

Aufgrund der eben genannten kritischen Situation auf dem Arbeitsmarkt herrschen derzeit beste Verhältnisse für Arbeitssuchende in der Pflege-Branche. Wenn Sie als Betreuer tätig sein möchten, können Sie aus einer Vielzahl attraktiver Stellen wählen. Dabei sind gute Deutschkenntnisse ein Vorteil, aber keine notwendige Bedingung. Immer mehr Betreuer fangen eine Stelle in Deutschland an und lernen die Sprache dann im Alltag.

Auf Plattformen wie Betreuung.com finden Sie zahlreiche Stellenangebote, die Sie nach Ihren eigenen Vorlieben sortieren können. Damit gelingt es Ihnen im Handumdrehen, einen attraktiven Job in Ihrer Wunschregion als 24-Stunden-Pflegekraft zu finden. Probieren Sie einfach unseren Service aus und wir bringen Sie mit zahlreichen Kunden in Kontakt.

Wie findet man eine 24-Stunden-Pflege ohne Agentur?

Betreuer aus dem Ausland werden überwiegend durch Agenturen vermittelt, die sich diesen Service gut bezahlen lassen. Im monatlichen Beitrag, den Sie an eine Pflegefirma überweisen, sind nicht selten Hunderte von EUR für die Provision an diese Agentur vorgesehen. Dadurch steigen natürlich auch die Kosten für Sie als Kunden bzw. Auftraggeber.

Stellen Sie den Kontakt hingegen über unsere Plattform her, dann entfällt die hohe monatliche Provision. Das erlaubt es den Pflegefirmen, von vornherein einen niedrigen Preis zur 24-Stunden-Betreuung rund um die Uhr anzusetzen. Davon profitieren natürlich beide Seiten, weil niemand mehr für die Provision der Agentur aufkommen muss. Wir helfen Ihnen dabei, einen 24-Stunden-Pfleger ohne Agentur und ohne Provision zu finden.

Welches Arbeitsrecht gilt bei der 24-Stunden-Betreuung?

Normalerweise gilt eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, ähnlich wie beim deutschen Arbeitsgesetz. Da das empfohlene Entsendemodell mit A1-Bescheinigung jedoch auch die Gesetze im Herkunftsland der Pflegekraft berücksichtigt, profitieren Sie als Kunde von einer besseren Auslegung der Rufbereitschaft. Diese wird in diesem Fall also nicht als vollständige Arbeitszeit gewertet, da sonst die Betreuung durch eine einzige Person auch gar nicht möglich wäre.

Dennoch gilt es, sich mit der Pflegekraft frühzeitig zu Ruhe- und Pausenzeiten abzusprechen. So übernehmen üblicherweise Verwandte die Betreuung am Wochenende, während der Betreuer sich in dieser Zeit erholen kann. Davon profitieren letztlich auch beide Seiten, weil die Pflegekraft neue Kraft tanken und anschließend wieder gut erholt die Betreuung übernehmen kann.

Gibt es rechtliche Risiken bei der 24-Stunden-Pflege?

Wenn Sie auf das empfohlene Entsendemodell mit A1-Bescheinigung setzen, dann gibt es für Sie als Kunden bzw. Auftraggeber kein arbeitsrechtliches Risiko. Denn das Risiko trägt die ausländische Pflegefirma (Arbeitgeber) oder der Selbstständige, der die Entsendung beantragt. Immer wieder las man in letzter Zeit von ausländischen Betreuern, denen unzählige Überstunden nachgezahlt werden mussten.

In diesen Fällen hat die Pflegefirma es jedoch versäumt, eine legale Entsendung mithilfe einer A1-Bescheinigung aufzusetzen. Hätte sie das gemacht, dann wären die Gerichte im Herkunftsland zuständig gewesen und die Rufbereitschaft würde nicht als Arbeitszeit gezählt. Als Kunde müssen Sie sich in jedem Fall keine Sorgen machen, denn alle Forderungen richteten sich sowieso gegen den Arbeitgeber (Pflegefirma), und nicht gegen den Leistungsbezieher (Kunde).

Wie sind Erfahrungen mit 24-Stunden-Betreuern aus dem Ausland?

Millionen von Kunden in Deutschland konnten bereits überaus positive Erfahrungen mit zuverlässigen Betreuern aus dem Ausland sammeln. Polnische Pflegekräfte haben einen ausgezeichneten Ruf und überzeugen mit gutem Deutsch sowie liebevoller Fürsorge. Das liegt auch an der großen Bedeutung der Familie im Herkunftsland sowie dem hohen Respekt, den man gegenüber älteren Menschen hat.

Aber auch andere Länder wie Bulgarien oder Rumänien verfügen über erfahrene Betreuer, die immer häufiger eine Stelle in Deutschland antreten. Oft stehen laut Erfahrungen diese den deutschen Betreuern in nichts nach oder übertreffen sie sogar. Denn für Pflegekräfte aus dem Ausland ist der Job eine fantastische Gelegenheit, vergleichsweise viel Geld zu verdienen und damit die Familie vor Ort unterstützen zu können.

1 Antwort
  1. Joachim Hussing
    Joachim Hussing sagte:

    Dies war ein hilfreicher Artikel über 24-Stunden-Betreuung. Meine Eltern sind in einem schlechten Gesundheitszustand. Ich glaube, eine 24-Stunden-Betreuung bei ihnen zu Hause würde meinen Eltern wirklich helfen.

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