Betreuung bei Multiple Sklerose – Pflegetipps

Betreuung bei Multiple Sklerose - Pflegetipps
Betreuung bei Multiple Sklerose – Pflegetipps

Die Multiple Sklerose, kurz auch MS genannt, ist eine der schwersten und gefährlichsten Krankheiten des Zentralnervensystems. Die Krankheit verläuft als einen Entzündungsprozess im Großhirn und im Rückenmark. Es ist immer noch nicht bekannt wodurch MS verursacht wird, jedoch als einen Auslöser gelten die Virusinfektionen.

Die Krankheit kann mit voller Berechtigung als einen langsamen Selbstmord bestimmt werden. Das gesamte Immunsystem, das normalerweise den Körper vor Eindringungen von außen schützt, wendet sich jetzt dagegen und es beginnt in den Körper mit eigenen Antikörpern einzugreifen. Somit wird die Schutzschicht der Nerven – Myelinscheide – dünner und wird zerstört. Infolge dessen wird die Kommunikation zwischen den Nervenzellen unterbrochen.

Die Anzahl der MS-Kranken erhöht sich ständig

Laut einem Bericht der Multiplen Sklerose Internationalen Vereinigung (MSIF) leiden 2,5 Mio Menschen weltweit unter MS. In Europa sind die Kranken ca. 700 Tausend. Es wird eine erhöhte Morbidität um 10% beobachtet. Die Frauen, die diese Diagnose aufweisen, sich zweimal mehr als die Männer, und das Durchschnittsalter beträgt 30 Jahre. Diе schlechte Krankheit ist am meisten in den skandinavischen Ländern, Großbritannien, Kanada und den USA verbreitet. Die amerikanische MS-Gesellschaft teilt mit, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo die registrierten Kranken 350 Tausend betragen, sich ihre Anzahl um 200 neue Patienten wöchentlich erhöht.

Nach einer erlittenen neurologischen Störung ist die MS einer der häufigsten Invaliditätsgründe im jungen und im reifen Alter.

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Verschiedene Symptome führen zur Diagnose Multiple Sklerose

Die MS-Kranken weisen verschiedenartige Symptome auf, und viele davon ändern die Symptomatik auch während den einzelnen Krankheitsanfälle. Dies passiert wegen der zahlreichen Auswirkungen – die Störungen können überall im Zentralnervensystem entstehen. Die am häufigsten beobachteten Symptome sind:

  • Müdigkeit – schwer, unüberwindbar und ständig. Eine Müdigkeit, die sogar das Aufstehen morgens beeinträchtigt.
  • Mangelnde Koordination. Das ist eins der ernsthaftesten Probleme der MS. Dabei stoßt man ständig gegen Wände, schwankt, fühlt Schwäche in den Gliedmaßen, lässt Gegenstände fallen.
  • Einschlafen und Kitzeln. Dies kann an jeden Körperteil entstehen, auch im Schlaf. Die Dauer ist unterschiedlich – von ein paar Stunden bis ein paar Tagen. Es ist auch möglich, dass diese von sich selbst nachlassen.
  • Schmerzen. Solche spürt man in verschiedenen Bereichen – von den Füßen bis zum Gesicht. Sie sind auf die geschädigten Nervenzellen zurückzuführen und sind nicht immer stark ausgeprägt.
  • Verstopfung. Das Problem mit der regelrechten Darmfunktion führt zu häufiger Verstopfung. Auch eine Dysfunktion der Harnblase ist möglich.
  • Sexuelle Probleme. Sie können verschiedenartig sowie für Männer und Frauen spezifisch sein. Sie sind immer mit sexuelle Lustlosigkeit begleitet.
  • Sehprobleme. Eins der am häufigsten beobachteten Symptome. Man klagt über Augenschmerzen, trübes Sehen, schlechtere Sehkraft.
  • Sprechstörungen. Ca. 40% der MS-Kranken leiden unter Sprechstörungen. Sie umfassen sowohl zu lautes oder zu leises Sprechen als auch erschwerte Ausdrucksfähigkeit und Buchstaben oder ganze Wörter im Satz werden umgestellt.
  • Reizbarkeit. Die grundlose Gereiztheit ist eine Folge des aufdringlichen Unruhegefühls und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit. Oft gehört zum klinischen Bild auch die Depression.

Bis jetzt ist keine Behandlung der Multiplen Sklerose entdeckt worden

Immer noch ist kein Arzneimittel bekannt, das die Krankheit stoppen kann. Die Ärzte kämpfen gegen die Krankheit, indem sie versuchen ihre Zerstörungskraft zu reduzieren und ihre Symptome zu lindern. Es bestehen verschiedene Therapiearten, die ziemlich teuer sind und geleichzeitig nicht zu einer endgültigen Heilung führen. Der Erfolg läuft darauf hinaus, bei 34% der Patienten länger die Frühphase und die leichtere Form zu behalten.

Pflegedienst

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