Daten und Rückschlüsse anhand der Johns-Hopkins-Übersichtskarte von COVID19

In Anbetracht der Corona-Krise, wurde eine sehr übersichtliche Karte von Professor Lauren Gardner, der an der Johns Hopkins University mit dem Doktoranden Ensheng Dong entwickelt.

Die Karte wurde am 22. Januar öffentlich zugänglich gemacht, um Forschern, Gesundheitsbehörden und der Öffentlichkeit benutzerfreundlich Daten die mit dem Corona-Virus zusammenhängen, darzulegen.

So kann man an der Karte sehen, wie viele Menschen sich mit COVID19 angesteckt haben, wie viele sich davon erholt haben und wie viele gestorben sind.

Die Informationen werden täglich um Mitternacht aktualisiert.

Die Karte finden sie unter diesem Link: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Aktueller Stand: 31.03.2020

Momentan kann man aus der Karte erkennen, dass es weltweit 777.286 bestätigte Fälle weltweit gibt, 37.140 Menschen sind an dem oder mit dem Virus gestorben und 164.446 haben sich wieder erholt.

An der Karte kann man auch erkennen, wie sich die weltweiten Fälle aufteilen, so steht nun nicht mehr China an erster Stelle, von wo aus das Virus entsprang (angeblich von einer Fledermaus, vor der das COVID19 übergesprungen ist), sondern Amerika.

Amerika:             160.020 Fälle                     2.953 Tote                          5.595 genesen

Italien:                  101.793 Fälle                     11.591 Tote                        14.620 genesen

China                       82.198 Fälle                     3.308 Tote                         75.923 genesen

Wenn man sich nun Deutschland in der Karte ansieht, erkennt man, dass es bis jetzt in Deutschland

66.711 Fälle gibt und 645 Tote. Genesen sind 13.500.

Es gibt sehr unterschiedliche Sterberaten, wie man sieht.

Italien hat bislang die weltweit höchste Anzahl von Todesfällen durch COVOD 19.

Wie man an den Daten erkennen kann, hat Italien die höchste Anzahl an Toten, die durch das Corona-Virus verursacht wurden. Die Todesrate des Landes liegt bei 10 Prozent weit über dem weltweiten Durchschnitt von 3,4 Prozent, wie die Weltgesundheitsorganisation bestätigt.

Welche Faktoren könnte die hohe Anzahl der Sterbefälle in Italien beeinflussen

Ein Faktor könnte dabei das Alter der Bevölkerung sein, da 23 Prozent der Einwohner 65 Jahre und älter ist und somit die älteste Bevölkerung Europas. Die meisten Todesfälle in Italien waren demnach Menschen die über 80 und 90 Jahre alt waren und auch darüber. Da laut Angaben die älteren Menschen anfälliger sind für die schwerwiegenden Komplikationen durch COVID 19.

Die Gesamtsterblichkeitsrate hängt immer von der Demografie einer Bevölkerung ab, so ist die Sterblichkeit einer älteren Bevölkerung wesentlich höher im Vergleich zu einem Land mit einer jüngeren Bevölkerung.

Pflegedienst

 

Da die meisten der Verstorbenen mindestens eine oder zwei schwere Grunderkrankungen haben, und die mit zunehmendem Altem wahrscheinlicher ist, eine zu entwickeln, die auch das Immunsystem schwächt, wie z. B. Krebs oder Diabetes. Diese Bedingungen machen die Menschen anfälliger für schwere Krankheiten, wie COVID 19.

In Italien waren laut dem jüngsten Bericht des National Institute of Health (ISS) 85,6 Prozent der Verstorbenen über 70 Jahre alt.

Ein weiterer möglicher Faktor ist das italienische Gesundheitssystem selbst, das eine universelle Abdeckung bietet und weitgehend kostenlos ist.

In China ist die Bevölkerung weitaus jünger als Italien, was einen Grund bedeuten könnte.

Wieso ist die Sterblichkeitsrate in Deutschland so niedrig

Im Gegensatz zu Italien ist die Sterblichkeitsrate in Deutschland und auch zu anderen Ländern sehr gering.

Wenn man sich dazu die Seite von Statistika: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103785/umfrage/mortalitaetsrate-des-coronavirus-nach-laendern/

ansieht, kann man erkennen, dass die Sterblichkeitsrate in Deutschland (Stand 30.03.2020) wesentlich geringer ist, als in anderen Ländern und auch weltweit. Sie beträgt momentan nur 0,87 Prozent im Vergleich zur Schweiz mit 2,07 Prozent oder Italien mit 11,03 Prozent. Wie kann es sein, dass es so einen großen Unterschied gibt zu Italien, in einem Land, indem hunderte von Toten täglich zu beklagen sind?

Vorab ist dazu zu sagen, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO jedoch vorerst keine Entwarnung gibt und geht davon aus, dass eventuell ein exponentielles Wachstum der Ansteckung möglich sein kann.

Experten verlassen sich nicht nur auf Zahlen

Jedoch verlassen sich die Ärzte in Deutschland nicht zu sehr auf Zahlen, da sie nur vorläufig und möglicherweise in die Irre führen könnten. Experten aus Deutschland vermuten unter anderem auch, dass es Faktoren geben könnte, die die Fakten verzerren, da in Deutschland sehr früh Tests gemacht worden sind und angeblich pro Tag bis zu 12000 Menschen getestet werden, wobei in anderen Ländern, wie Italien viel weniger Menschen getestet werden. Dies könnte die hohe Anzahl von bestätigen Zahlen von Menschen mit leichten Symptomen beschreiben und auch werden die Menschen in Deutschland nicht unbedingt postmortal, sondern nur auf Anfrage, auf den Corona-Virus getestet. In Italien wird jeder, der getestet wird und verstirbt, als Corona-Toter gezählt, ob er nun mit dem Virus und primär an einer anderen Ursache verstirbt oder die Ursache des Todes COVID 19 war.

So ist sogar Bundeskanzlerin Merkel, die Kontakt zu einem Arzt hatte, der positiv getestet wurde, unter Quarantäne gestellt worden und wurde mittlerweile zum 3. Mal negativ getestet.

Das deutsche Gesundheitssystem bietet viele Vorteile

Auch könnte man bis zum heutigen Datum daraus schließen, dass die Anzahl der Todesfälle im Gegensatz zu den Fallzahlen sehr niedrig ist, dass das Deutsche Gesundheitssystem mit aller Wahrscheinlich viel besser ausgestattet ist, als das Gesundheitssystem in Italien und anderen europäischen Ländern mit einer hohen Mortalität.

Vielleicht ist das auch nur ein Teil der Wahrheit, aber wenn man die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität der verschiedenen Anzahl von Fällen und Toten vergleicht, ergibt sich doch ein erheblicher Unterschied zu anderen Ländern.

Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Deutschland schon sehr früh angefangen hat, Menschen zu testen, die nur milde Symptome hatten. Diese könnten eventuell mehr als die anderen Fälle in Deutschland ausmachen, als in einem anderen Land. Es wurde sehr breit getestet, der Corona-Virus wurde sehr früh gefunden und andere Menschen, die mit dem Virenträger in Kontakt kamen, konnten sich rechtzeitig vor einer Ansteckung schützen, bzw. sich in Quarantäne begebe, um kein Risiko für andere Menschen darzustellen.

Momentan testen nicht alle Länder in der selber Anzahl wie Deutschland. Dies könnte zu einem schnellen Eingreifen der Verbreitung geführt haben, was sich natürlich sehr positiv auf die 24-Stunden-Pflege auswirken kann.

So könnte es möglich sein, dass in Bezug auf die 24 Stunden Pflege die Möglichkeit der normalen Einreise in Deutschland eventuell auch bald wieder möglich sein könnte, wenn die Todesrate weiterhin so niedrig bleibt und Fälle mit COVID 19 weiterhin frühzeitig entdeckt werden können.

Doch es gibt auch noch weitere Tatsachen, die Deutschland im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern vorteilhaft herausstechen lässt.

Deutschland hat 6 Betten für 1000 Personen, während Frankreich ca. 3 Betten und Italien lediglich 2 Betten verfügt. Des Weiteren verfügt Deutschland über weitere 28.000 Intensiv-Betten, das ca. 2,5mal Betten mehr entspricht als Italien.

So hat Deutschland bis zum heutigen Datum einen erheblichen Vorteil durch ihr gut funktionierendes Gesundheitssystem gegenüber anderen Ländern in Europa.

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