24 Stunden Pflege in der Zeit mit COVID-19 (Coronavirus)

Die ganze Welt steht Kopf, Grenzschließungen, Ausgangssperren, Quarantäne, begrenzte Freiheit, Panik, leergekaufte Regale! Grund dafür? Ein neuartiges Virus, das sich in der ganzen Welt ausgebreitet hat: COVID19

Wie alles begann

Wuhan- den wenigsten Menschen war diese Stadt bekannt. Doch dort soll das sogenannte Coronavirus COVID-19 erstmals entdeckt worden sein, einer Hauptstadt mit über 11 Millionen Einwohner in der zentralchinesischen Provinz Hubei.

Am 31. Dezember bestätigte die Regierung von Wuhan, China, dass viele Fälle von Lungenentzündungen auftraten, die eine unbekannte Ursache hatten, was die Gesundheitsbehörde bestätigte. Forscher fanden einige Tage später heraus, dass es sich dabei um ein neues Virus handelte, das die Menschen in China infiziert hatte.

Bereits 11 Tage später, am 20. Januar, wurde bekannt, dass ein Mensch an der Lungenentzündung, die der Virus ausgelöst hat, gestorben war. Dieser Mann hat häufig auf einem Wildtiermarkt eingekauft. Man kam schließlich zu der Erkenntnis, dass das Virus wohl auf diesem Wildtiermarkt in Wuhan ausbrach. Man muss bedenken, dass es sich dabei um lebende Tiere handelt, die dort verkauft und vor Ort geschlachtet werden, wie Hunde, Katzen, Mäuse, Schlangen, Frösche, etc. und auch Fledermäuse.

Der Mann hatte zudem Tumore und eine chronische Lebererkrankung. Dies wurde kurz vor dem größten Feiertag in China festgestellt, als hunderte Millionen im Land reisten.

Ebenfalls am 20. Januar gab es die ersten bestätigten Fälle des Corona Virus (COVID19), die außerhalb von China auftraten. Dazu gehörten Japan, Thailand und Südkorea. Auch in Amerika gab es im Bundesstaat Washington, eine Person, die aus Wuhan zurückkehrte und Symptome entwickelte.

Am 23. Januar beschlossen die chinesischen Behörden, die Stadt Wuhan von der Außenwelt abzuschneiden. Der Luftverkehr wurde abgeriegelt, Züge durften nicht mehr fahren und keiner durfte die Stadt verlassen und niemand in die Stadt hinein. Es gab mittlerweile 17 Tote und 570 Infizierte. Wuhan verwandelte sich in eine Geisterstadt, eine Stadt in der das Leben normalerweise nicht still steht. Was in den Medien zu der Zeit nicht gezeigt wird, außer in ein paar Foren im Internet waren überfüllte Krankenhausflure, Leichensäcke und panische Zustände. Alle waren extrem überfordert.

Am 27. Januar gab es den ersten Fall in Bayern. Ein Mitarbeiter der Firma Webasto in Starnberg hatte sich bei seiner Kollegin, die aus China ausreiste, infiziert. Insgesamt 8 Mitarbeiter wurden ebenso positiv auf COVID 19 getestet, sowie 4 Angehörige. Ein weiteres Pärchen hatte sich ebenso infiziert.

In dieser Zeit meinte der Gesundheitsminister Spahn, dass die Gefahr für Deutschland gering ist.

Am 30. Januar erklärte die WHO einen globalen Gesundheitsnotstand, tausende weitere Fälle wurden weltweit festgestellt und man versuche, die Gesundheit der Öffentlichkeit zu schützen.

Am 7. Februar starb der Arzt, Li Wendling der auf das Virus aufmerksam machte und von der chinesischen Regierung zum Schweigen gebracht wurde. Er kümmerte sich um Patienten, die sich mit COVID 19 angesteckt hatten. Er war der erste, der eine Ähnlichkeit von Symptomen zu SARS entdeckte und hatte schon am 30. Dezember über einen neuartigen Virus informiert. Er wurde von der chinesischen Polizei festgenommen und es wurde ihm untersagt, die Erkenntnisse weiterzuverbreiten, die die Regierung „Gerüchte“ nannte. Gleichzeitig wurde der neuartige Virus COVID-19 als harmlos heruntergespielt. Kurz bevor er starb hatte er noch ein Interview gegeben, indem er davon erzählte, dass er seine Kollegen davon unterrichten wollten, dass sie vorsichtig mit dem Erreger umgehen sollten, um sich nicht anzustecken. Li wird nun in China als Volksheld gefeiert.

So wurde in Ostasien am 19. Februar auf einem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, auf der 3700 Passagiere reisten, ein Reisender mit dem Virus COVID-19 positiv getestet. Alle Passagiere wurden unter Quarantäne gesteckt für 14 Tage. Jedoch ist dort vieles schiefgelaufen, sodass am Ende 621 Menschen infiziert werden. Das Schiff war nicht vorbereitet, niemand hat die Maßnahmen überblickt. Der Umgang mit dem Virus war schrecklich. Die Passagiere wurden nicht richtig geschützt. Viele haben den Zustand nicht ernst genommen. Am Ende durften die Passagiere mit öffentlichen Mitteln abreisen. Auch Japan bekommt viele Ausbrüche mit dem COVID-19.

Bis zum 20. Februar war die Zahl der weltweiten Falle laut WHO auf fast 76000 gestiegen.

Pflegedienst

Auch im Iran gab es zwei Personen die an dem Corona-Virus am 21. Februar gestorben sind. Jedoch war die Quelle des COVID-19 unbekannt. Mittlerweile belegt das Land einen Spitzenplatz bei der Infektionsstatistik, die Sterberate ist jedoch wesentlich höher. Eventuell war es ein Händler, schon Wochen, bevor die Todesfälle bekannt wurden.

Am 23. Februar gibt es einen starken Anstieg der Fälle in Italien auf und Beamte sperren Städte in der Lombardei auf. Auch im Iran sind viele Fälle zu verzeichnen, auch Afghanistan, Bahrain, Kuwait, Oman, im Libanon, Vereinigten Emiraten und in Kanada treten Fälle auf, die auf den Iran zurückzuführen ist.

Weitere Länder folgen.

  1. Februar: Infektionen in Europa steigen, 800 Menschen sind in Italien infiziert und 14 Fälle in anderen Ländern, konnten nach Italien zurückverfolgt werden. In Deutschland hatte man 60.

Das Virus breitet sich auf der ganzen Welt aus.

Am 13. März erklärte Präsident Trump den nationalen Notfall.

Drastische Maßnahmen wurden in Deutschland unternommen, so wurde beschlossen, dass eine Vielzahl von Geschäften geschlossen werden, außer Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen.

Welche Maßnahmen können Sie gegen das COVID 19 ergreifen?

Es gibt Standardempfehlungen, die die Ansteckung verhindert, d. h., dass wir uns häufig die Hände waschen sollen, entweder mit Desinfektionsmitteln oder mit Wasser und Seife. Dadurch können Sie Viren abtöten, die sich möglicherweise auf den Händen befinden.

Halten Sie Abstand von mindestens ein Meter zu einer anderen Person, die hustet oder niest, da die Viren in Tröpfchen-Form enthalten sein können, die eingeatmet werden könnten.

Versuchen Sie, dass Sie sich nicht im Gesicht berühren, da die Viren von Gegenständen, die man vorher berührt hat, übertragen werden können. Die Ansteckung könnte durch die Augen, Nase oder Mund geschehen. Das COVID19 Virus könnte eindringen und Sie infizieren.

Falls Sie niesen oder husten müssen, dann nehmen Sie ein Papiertuch. Falls dies nicht vorhanden sind, dann husten sie in den Ellbogen. Dadurch können Sie andere Menschen vor einer Ansteckung schützen.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Wenn Sie sich nicht gut fühlen, dann bleiben Sie zu Hause. Falls jedoch Beschwerden auftreten, wie Fieber, Husten und Atembeschwerden, dann rufen Sie Ihren Hausarzt an oder eine örtliche Gesundheitsbehörde. Notfallnummer in diesem Fall ist 116 oder 117, eine Servicenummer, die extra für Verdachtsfälle eines Corona-Virus eingerichtet worden ist.

Versuchen Sie immer auf dem Laufenden zu bleiben, die das COVID 19 entsprechen und befolgen Sie die Anweisungen der Gesundheitsbehörden um sich gut vor dem Virus zu schützen.

Vermeide Massenversammlungen und sei so vorsichtig, wie möglich.

Es besteht kein Grund zur Panik, jedoch sollten alle Menschen vorsichtig sein.

Auswirkungen des Corona-Virus COVID 19 auf die 24 Stunden Pflege

Leider hat die COVID19 Krise bereits Auswirkungen auf die 24 Stunden Pflege hat, da viele 24 Stunden Pflegekräfte es vermeiden, ihre Tätigkeit auszuführen, dass sie eine Infektion befürchten.

Wir von der Betreuung GmbH denken jedoch, dass dies eine Reaktion der Panik ist und ermutigen unsere 24 Stunden Pfelgekräfte ihren normalen Betrieb fortzusetzen. Normalerweise betrifft das Virus Menschen unter 60 Jahren nicht ernsthaft, da es keinen Todesfall unter diesem Alter gibt. Auch haben die meisten Todesfälle eine oder mehrere bereits bestehenden Grunderkrankungen. Wir nehmen den Corona-Virus sehr ernst und versuchen unsere 24-Stunden-Pflegekräfte bestmöglichste Informationen zu geben, die das Risiko einer COVID 19 Infektion für sich selbst und andere um sie herum verringern kann. So bekommen die 24 Stunden Betreuungskräfte genaueste Informationen darüber, wie eine Infektion vermieden werden kann. Wir als Betreuung GmbH nehmen dies sehr ernst und gehen mit dem Virus äußerst verantwortlich um, sodass unsere Betreuungskräfte in Ihrem Umfeld alles tun, um eine Infektion zu vermeiden.

Viele andere Agenturen sprechen z. B. nicht an, dass das Virus leicht verbreitet werden kann. Es verhält sich jedoch in 80 Prozent der Fälle wie eine leichte Grippe oder mit gar keinen Symptomen. Viele Menschen sind infiziert oder eventuell sogar geheilt und wissen davon gar nichts. Todesfälle treten nur bei ca. 2 Prozent der Infizierten auf. In der Regel betrifft es ältere Menschen mit Vorerkrankungen, wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Wir wollen jedoch ganz ehrlich mit allen Kunden umgehen und es wurde auch bekannt durch die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel gesagt, dass sich etwa 70 Prozent der deutschen Bevölkerung sich mit dem Virus anstecken, siehe Link: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-deutschland-177.html

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Robert Koch Instituts. Sie können sich über Fallzahlen und besonders betroffene Gebiete informieren.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Auch finden Sie unter dem folgenden Link die Risikobewertung durch das Robert-Koch-Institut über das Corona-Virus:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

Auch wenn wir vor sehr hohen Herausforderungen stehen, werden wir die Krise meistern und tun alles dafür, dass die Gesundheit für unsere Kunden und für unsere Pflegekräfte immer gewährleistet ist. Es wird geschätzt, dass sich im September dieses Jahres der Höhepunkt der Krise überwunden ist. Wenn wir heute nach Wuhan schauen, hat sich laut den Zahlen, die wir von dort bekommen, die Lage gebessert und es sieht so aus, als ob sie das Schlimmste überwunden hätten.

Wie beeinflusst das COVID 19 (Coronavirus) unser Leben

Während Chinas Infektionszahlen zurückgehen, momentaner Stand: 16.03.2020 werden in Europa teils Ausgangssperren verhängt.

In Bayern wurde der Katastrophenfall für den Freistaat ausgerufen und im Land wurden Grenzkontrollen eingeführt, von denen jedoch betont wird, dass diese nur vorübergehend seien. Momentan sind davon die Grenzen zu Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark betroffen.

Die medizinische Versorgung soll gewährleistet werden, sowie auch die Versorgung mit Nahrungsmittel, Einzelhandel wird nicht geschlossen, Getränkemärkte, Drogerien, Tankstellen und Apotheken bleiben geöffnet. Die Maßnahmen regeln die Bundesländer selbst.

Wie wirkt sich Grenzschließungen auf die 24 Stunden Pflegekräfte aus

Für unsere 24 Stunden Betreuungskräfte ist es jedoch möglich, wenn sie eine Aufenthaltsberechtigung haben und einen Wohnsitz in Deutschland haben, dass sie selbstverständlich einreisen können und Menschen, die ihre Arbeitsstelle in Deutschland haben. Es werden der Transport von Warengütern und auch von Pendlern zusätzlich ausgenommen.

Die Situation 24 Stunden Plegekräfte in der Zeit des COVID 19 – Coronavirus aus dem Ausland ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich.

Es könnte möglicherweise sein, dass Pflegekräfte aus einigen Ländern nicht gesendet werden können, die über eingeschränkte Grundrechte verfügen. So kann es sein, dass möglicherweise keine 24 Stunden Betreuung aus Bulgarien gesendet werden kann, da das dortige Parlament von 13.03.2020 – 13.04.2020 einen Ausnahmezustand für 30 Tage beschlossen hat und die Bewegung der bulgarischen Bürger einschränkt. Die Änderung dieser Situation ist nicht voraussehbar und der Ausnahmezustand könnte auch verlängert werden.

In Polen gibt es diese Einschränkungen nicht, so können 24 Stunden Pflegekräfte weiterhin reisen, sodass polnische Pflegekräfte die Möglichkeit haben, eine Tätigkeit in Deutschland aufzunehmen.

So ist es auf jeden Fall ratsam, wenn Sie sich für eine 24 Stunden Betreungskraft aus Osteuropa entschieden haben, schnell zu handeln und noch jetzt Pflegepersonal anzufordern und einen Pflegevertrag abzuschließen, um sich die 24 Stunden Betreuung zu sichern, da sich in der nahen Zukunft auch in Polen hinsichtlich der Reisefreiheit durch den Coronavirus ändern könnte. Diese Chance könne sich in der nächsten Zeit verändern, nicht nur wenn Polen beschließt die Grenzen zu schließen, sondern auch vonseiten der Bundesregierung könnte eine Grenzschließung zu Polen entstehen.

Nachtrag: 18.03.2018

Auch Polen hat wegen COVID 19 seine Grenzen geschlossen.

Um eine Ausbreitung zu vermeiden, hat auch Polen beschlossen, die Grenzübergänge ausschließlich für Warenverkehr zu schließen. Auch der Flugverkehr für Personen wurde eingestellt. Diese Maßnahme ist für 10 Tage gültig, kann aber jederzeit verlängert werden.

Was bedeutet die Grenzschließung für polnische 24 Stunden Betreuung für die Pflege zu Hause

Es können zwar 24 Stunden Pflegekräfte weiterhin einreisen, um die Pflege zu Hause zu gewährleisten, jedoch sind viele Pflegekräfte durch die Weiterverbreitung und den drastischen Maßnahmen sehr verunsichert. Auch gibt es Engpässe bei den Verbindungswegen. Manche Reiseverbindungen, unter anderem Busreisen wurden vorübergehend eingestellt und täglich ändern sich die Maßnahmen. Deswegen ist es zu befürchten, dass in den nächsten Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit Pflegekräfte nicht ausreisen werden, um die Pflege zu Hause zu gewährleisten.

So versuchen wir die bereits in Deutschland vorhandenen Pflegekräfte weiterhin einzusetzen und wir sind immer in Verbindung mit unseren polnischen Agenturen.

 

 

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