Hypertonie leidenden betreuuen

Hypertonie-Leidende betreuen

Kontrollieren Sie die arterielle Hypertonie 24 Stunden pro Tag!

Damit das Blut in alle Teile des menschlichen Körpers gelangt, ist ein bestimmter Druck erforderlich. Der mit jedem Herzschlag auf die Wände der Blutgefäße wirkende Druck wird Blutdruck genannt. Das Herz kontrahiert sich und dehnt sich ständig aus und dabei erhöht und reduziert sich der Druck in den Arterien. Somit bestehen zwei Werte des Blutdrucks – oberer (systolischer) und unterer (diastolischer) Blutdruck.

Blutdruck ist kein konstanter Wert. Dieser ändert sich täglich. Morgens weist er die höchsten Werte auf, mittags sind sie ziemlich niedrig, und nachts werden die niedrigsten Werte verzeichnet.

Wenn der Blutdruck dauerhaft hohe Werte aufweist, geht es um Hypertonie, die als hohen Blutdruck oder arterielle Hypertonie bekannt ist. Der hohe Blutdruck lässt das Herz intensiver arbeiten und somit wird der Herzmuskel erschöpft. Als hoher Blutdruck gelten gemessene Werte, die regelmäßig 140/90 mmHg übersteigen.

In fast 95% der Fälle bleiben die Ursachen für Hypertonie unbekannt. Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken sind in zwei Gruppen einzuordnen – nicht beherrschbar und beherrschbar. Zu der Gruppe der nicht beherrschbaren Risikofaktoren zählen die Vererbung, genetische Veranlagung, Alter, Geschlecht und Rasse. Als beherrschbare Risikofaktoren sind die Fettleibigkeit, eine sitzende Lebensweise, Stress, der übermäßige Salzkonsum, Alkohol und Zigaretten anzunehmen. Dies führt oft zu einem Herzanfall oder zu einem Schlaganfall. Dabei besteht insbesondere bei Senioren die Unmöglichkeit mit den täglichen Verpflichtungen zurechtzukommen sowie der Bedarf an einer 24-Stunden-Betreuung.

Hypertonie hat sich heutzutage zu einer wahren Epidemie ausgebreitet

Ungefähr 8 Millionen Menschen weltweit sterben jährlich an einer Erkrankung, die mit dem hohen Blutdruck verbunden ist. Nach der Weltgesundheitsorganisation (WGO) kommen mehr als 35 – 40% der an arterieller Hypertonie leidenden Menschen aus den EU-Mitgliedsländern. Die Krankheit trifft immer öfter jüngere Menschen – unter 40 Jahren, und in letzter Zeit auch Menschen unter 30.

Hypertonie ist zu einer wahren Hypertonie geworden. Die Angaben zeigen, dass fast jeder Vierte von 10 Menschen über 25 Jahren einen hohen Blutdruck aufweist. Es besteht kein Zweifel daran, dass dies der Grund für die meisten Schlaganfälle ist, sowie für Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz. Darauf sind auch ca. 40% der Todesfälle bei Diabeteskranken zurückzuführen. Zwei von drei Hypertonikern sind einem hohen Risiko für Schlaganfall, Myokardinfarkt, Niereninsuffizienz, plötzlichem Herztod ausgesetzt. Ca. 73% der erwachsenen Diabetiker haben auch einen hohen Blutdruck, weit über den zulässigen Werten (140/90).

Die Betreuung eines an Hypertonie leidenden Kranken muss schnell und rechtzeitig beginnen. Jede Verzögerung der Behandlung kann zu einer Beschädigung der Blutgefäße im Kopf, Beschädigung des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren und der anderen Organe führen. Gegenwärtig sterben ungefähr 2/3 der Patienten in den ersten fünf Jahren nach dem Auftreten der Erkrankung.

Komplikationen des hohen Blutdrucks sind tödlich

Wenn Hypertoniker gefragt werden wie sie sich fühlen, antworten sie im Allgemeinen, dass sie keine Beschwerden haben. Und sie sagen die Wahrheit. Die meisten hatten einen hohen Blutdruck jahrelang, bevor ihnen die Diagnose gestellt wird. Mittlerweile haben sie sich an die erhöhten Blutdruckwerte gewöhnt und praktisch gab es keine Symptome. Also anstatt der Warnzeichen spüren sie direkt die Komplikationen, und vor allem den Schlaganfall. Die einzige Lösung liegt in den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und der Blutdruckmessung zu Hause. Zu den häufigsten Symptomen, die jedoch einige Menschen fühlen, zählen folgende:

  • Kopfschmerzen. Sie werden vorwiegend im Nacken und in den meisten Fällen morgens gespürt.
  •  Herzrasen.
  •  Rauschen in den Ohren.
  • Atemnot auch bei leichter körperlicher Aktivität.
  • Trübes Sehen.
  • Rausch.
  • Schwindel.
  • Pulsschlag in den Händen und Füßen „hören“.

Die plötzliche Blutdruckerhöhung über 120/80 wird hypertensive Krise genannt. In diesem Fall sind Schmerzen in der Brust, schwere Atemnot , pulsierende Kopfschmerzen, Nasenbluten, Ohnmacht usw. typisch. In einer solchen Situation ist es verbindlich, den Rettungsdienst anzurufen. Dauerhaft so hohe Blutdruckwerte zu haben führt sehr schnell zu dauerhafter Schädigung der Organe. Schwere arterielle Hypertonie verkürzt das Leben um Jahrzehnte.

Seniorenbetreuung

Größter Feind der Hypertonie ist die gesunde Lebensweise

Einige einfache und gleichzeitig wirksame Empfehlung bekämpfen den hohen Blutdruck:

  • Salzkonsum reduzieren.
  • Der Ernährungsplan muss mehr pflanzliche Lebensmittel enthalten.
  • Regelmäßige körperliche Bewegung.
  • Überschüssige Kilos loswerden.
  • Mit dem Rauchen aufhören.
  • Den Alkoholkonsum einschränken. Niemals an einem und demselben Tag Spirituosen, Bier und Wein trinken.
  • Nahrungsmittel und Getränke vermeiden, die hochenergische und psychoaktive Substanzen enthalten.

Die arterielle Hypertonie ist still und gefährlich. Sie beginnt fast unsichtbar und verursacht dauerhafte und unumkehrbare Schäden. Die Lösung liegt in den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und der Frühdiagnose.

Der hohe Blutdruck kann dauerhaft beherrscht werden

Für Senioren ist Hypertonie eine chronische heimtückische Erkrankung. Sie brauchen Hilfe und spezielle Betreuung. Ob sie sich für eine Betreuungskraft oder einen Krankenpfleger entscheiden, hängt von ihren Schädigungen ab. Mit der Ausfüllung unseres Fragebogens oder mit einem Anruf kann jeder von der Betreuung eines professionellen Pflegers Gebrauch machen. So eine Pflegekraft wird strikt die Einhaltung des Tagesplans überwachen, die die verbindlichen 4-5 Mahlzeiten täglich -mit kleinen Portionen- enthält.  Zuviel essen sowie späteres Naschen vor dem Schlafengehen ist für Hypertoniker kontraindiziert. Es ist wichtig, dass Kranke salzige und pikante Speisen sowie fettreiche und cholesterinreiche Speisen vermeiden. Bei zigaretten- und alkoholsüchtigen Patienten sind die schädlichen Verhaltensweisen vorsichtig einzuschränken. Der Pflegehelfer wird im Haushalt helfen, Einkaufen gehen, die richtige Einnahme der verschriebenen Medikamente überwachen. Er erledigt auch das wichtigste – die richtige Blutdruckmessung morgens und abends sowie bei jedem eingetretenen Unwohlsein. Er wird gewissenhaft die Ergebnisse ins Selbstkontrolle-Tagebuch eintragen. Es hängt vom Zustand des Patienten ab, ob diese Betreuung rund um die Uhr oder stundenweise benötigt wird.

Die arterielle Hypertonie kann beherrscht werden. Die gute Betreuung und die regelmäßige Blutdruckkontrolle sind zur Bewältigung des chronischen Zustands wichtig. Die rechtzeitige und richtige Behandlung gewährleistet die Gesundheit, die Langlebigkeit und die hohe Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter.

 

 

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