Demenz Heilung

Nur ein Schritt trennt uns von der Entwicklung eines Arzneimittels gegen Demenz und Alzheimer

Es wird bald ein medizinischer Durchbruch im Kampf gegen degenerative Erkrankungen geben

Ein Wissenschaftlerteam ist auf gutem Wege, ein Demenz- und Alzheimermedikament zu entwickeln. Zwei Medikamente werden gerade getestet und es wird erwartet, dass es in einem oder in zwei Jahren klar sein wird, ob diese die angestrebte Wirkung auf das menschliche Hirn haben. Zum ersten Mal wurde die Studie in der Fachzeitschrift Brain veröffentlicht.  Auch die BBC News berichtet über die Wunderpille.

Forscher des britischen Medical Research Council haben noch im Jahre 2013 den ersten erfolgreichen Versuch vorgenommen, das Absterben der Gehirnzellen zu stoppen. Leider sind die dazu eingesetzten Stoffe gefährlich – sie schädigen die menschlichen Organe und können zur Behandlung von Menschen nicht verschrieben werden.

Beide Arzneimittel, die jetzt entwickelt werden, heißen Trazodone und DBM. Trazodone wird schon erfolgreich in der Behandlung von Depressionen verwendet, und DBM wird in Tests für die Krebsbekämpfung eingesetzt. Beide Medikamente haben ihre Fähigkeit bewiesen, den Gedächtnisverlust zu verhindern und sind ausserdem für Menschen gefahrlos.

Neue Medikamente im Test stoppen das Absterben der Gehirnzellen

Bei dieser Forschung wird der Schutzmechanismus der Gehirnzellen verwendet. Wenn ein Virus sie angreift, werden Virusproteine produziert. Zellen „erwidern“ den Schlag, wobei sie fast komplett die Proteinsynthese stoppen, um das Virus zu bekämpfen. Dieser Prozess kann lange dauern und zum Absterben der Zellen selbst führen. Und was nun nämlich in den Nervenzellen passiert, verursacht    irreversible Änderungen der Bewegungsfähigkeiten und des Gedächtnisses, und in vielen Fällen führt dies zum Tod. Dies ist der Zeitpunkt, ab welchem verschiedene neurodegenerative Erkrankungen, einschließlich Demenz und Alzheimer, ausgelöst werden.

Die eindeutige Meinung der Wissenschaftler lautet, dass Tradozone und DBM das Gedächtnis schützen und die Parese sowie die Dysfunktion der Gehirnzellen stoppen. Es wird erwartet, dass klinische Tests die Auswirkung durch ihre Verwendung beweisen. Auch wenn der Kranke nicht vollständig heilt und die Alzheimerentwicklung gestoppt wird, verläuft die Krankheit  anders und besser.  Wissenschaftler sind  ermutigt, dass der Krankheitszustand anders verläuft und man damit viel leichter und länger leben kann.

Mediziner versuchen, tödliche Ablagerungen zu verhindern

Forschungsteams aus aller Welt sowie viele Arzneimittelhersteller versuchen ständig ein Medikament gegen neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln. In der Zeit wurden viele Erfindungen in diesem Bereich verzeichnet. Die von amerikanische Wissenschaftler des Forschungslabors Merck, New Jersey bekanntgemachte experimentelle Behandlung von Alzheimer wurde mit Begeisterung akzeptiert. Sie verwenden den Stoff Verubecestat, die zum Ziel hat, das Enzym BACE1 durch Reduzierung des Proteinspiegels, die so genannten Beta-Amyloide zu sperren.

Und gerade diese Proteine bilden bei Alzheimer-Kranken Ablagerungen im Hirn und verursachen schwere Schäden, dazu zählt auch der Gedächtnisverlust. Der Versuch bezweckt Vernichtung der schon entstandenen Ablagerungen, sowie die Bildung von neuen Ablagerungen zu stoppen. Bis jetzt weisen alle Versuche zur Neutralisierung des BACE1-Enzyms, das für die Proteinbildung entscheidend ist, Nebenwirkungen auf. Sie verursachen entweder Leberschädigungen oder sonstige neurodegenerative Erkrankungen. Die Forschungen der unerwünschten toxischen Wirkungen von Verubecestat werden fortgesetzt.

Putzende Zellen erhalten das Gehirn gesund und unbeschädigt

Beim Kampf gegen Alzheimer ist die Erfindung der Forschungsuniversität Southampton unbestritten nützlich. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Gehirnzellen, die Schädiger vernichten, mehrmals im Laufe des menschlichen Lebens erneuert werden. Diese Zellengruppe, die so genannte  Mikroglia , vernichtet Infektionsagenten und entfernt die geschädigten Zellen.

Mikroglia verfügt über die unglaubliche Fähigkeit, das Gehirn ständig einzuscannen und nach Schädigern zu suchen, um danach diese zu vernichten. Somit werden diese Zellen „Gehirn-Putzer“ genannt.

„Die grundlegende Herausforderung im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen und der Gehirnalterung besteht darin, das interne Mechanismen des Körpers, welche die Beeinträchtigung des Zentralnervensystems früher erkennen und das Gehirn vor neurodegenerativen Erkrankungen schützen, zu identifizieren.“, lautet die Meinung eines Wissenschaftlerteams, die in der Cell-Zeitschrift veröffentlich worden ist.

Zur Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Mikroglia muss man verstehen, wie diese Zellen miteinander kooperieren, wie sie auf die anderen Gehirnzellen wirken und was sich dadurch verändert.

Falls kein Arzneimittel gegen Demenz entwickelt wird, erreicht die Zahl der Erkrankten im Jahr 2050 115,4 Millionen.

Demenz ist eine schlimme und heimtückische Krankheit. Sie tötet langsam die Hirnzellen und führt zu einer allmählichen Beeinträchtigung des Gedächtnisses, des Sprachvermögens, der Bewegungsfunktionen, zu Verlust von Seh-, Hörwahrnehmungen sowie sonstigen Wahrnehmungen. Die Beeinträchtigung der Hirnfunktionen ändert komplett die soziale Kommunikation und den Alltag des Betroffenen. Demenz wird durch eine Vielzahl von Krankheiten verursacht. Die Alzheimer-Krankheit hat den größten Anteil – mit 55 %, danach folgt die vasikuläre Demenz – mit 15 %.

Falls man eine Bein- oder Armfraktur erleidet, wird dies behandelt, und falls man an Alzheimer erkrankt, dann wird man von den Ärzten aufgegeben. So was hört man oft Patienten, die dazu gezwungen sind, mit der Diagnose zu leben oder von den Betreuern von Alzheimer-Kranken. Das andere Problem ist, dass die Betreuung oft von den Angehörigen übernommen wird. Dies erweist sich in den meisten Fällen als eine sehr schwere und mühsame Aufgabe. Für Demenz- oder Alzheimerkranke ist eine spezielle Betreuung erforderlich. Eine solche wird von ausgebildeten Krankenpflegern und Betreuungskräften durchgeführt, die wissen, wie damit umzugehen ist. Sie sind sich auch im Klaren darüber, wieviel Hingabe, Mitgefühl und Geduld beim Umgang mit den Kranken erforderlich ist.

Mediziner, Patienten sowie ihre Angehörigen hoffen, dass eine angemessene Behandlung schnell entwickelt wird. Man erwartet, dass dies in einem oder in zwei Jahren erfolgt. Momentan sind die statistischen Angaben schonungslos. Ca. 36 Millionen Menschen weltweit leiden unter Demenz, die meisten haben auch Alzheimer. Wird kein Medikament entwickelt, dann übersteigt bis 2050 ihre Anzahl 115,4 Millionen. Das sind Angaben der Weltgesundheitsorganisation  /WGO/.

 

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