Demenz - 24 Stunden Pflegekräfte für Seniorenbetreuung

Demenz – 24 Stunden Pflegekräfte für Seniorenbetreuung

24 Stunden Pflegekräfte für die Seniorenbetreuung von Angehörigen mit Demenz

Demenzerkrankungen gibt es immer häufiger. Mit steigendem Altem steigt auch das Risiko daran zu erkranken.

Was ist Demenz?

Bei Demenz handelt es sich um einen Oberbegriff für ein breites Spektrum von Symptomen, die im Zusammenhang mit Gedächtnisverlust oder dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten, die den Demenzkranken daran hindern seine Aktivitäten im Alltag auszuführen.

So liegt es an der Definition der Krankheit, die auch nach einem Schlaganfall auftreten kann oder auch durch Alzheimer Krankheit diagnostiziert werden kann. Normalerweise müssen 2 der nachfolgenden Kriterien stark eingeschränkt sein, wenn man von einer Demenz spricht:

  • Erinnerungsvermögen
  • Kommunikation und die Fähigkeit zu sprechen
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • visuelle Wahrnehmung
  • Argumentation und Urteilsvermögen.

 

Meistens geht die Demenz mit Gedächtnisverlust einher. Anzeichen dafür sind, dass sich Menschen mit Demenz nicht mehr an gemeinsame Erlebnisse erinnern können, bis hin zum Verlust sämtlicher Erinnerungen. Das kann so weit gehen, dass sich die an Demenz erkrankte Person nicht mehr an seinen eigenen Namen erinnern kann und den Partner nicht mehr erkennt.

Verwirrtheit und Desorientierung ist eine weitere Erscheinung von Demenz. Man kann komplexe Aufgaben nicht mehr lösen, Planung und Organisation des Alltags wird immer schwieriger, Koordinationsfunktionen und Motorik können ebenfalls gestört sein.

Laut Forschungsergebnissen werden 35 % von 85-jährigen von Demenz betroffen sein, die einen allmählichen Rückgang des Gedächtnisses und Verlust der geistigen Fähigkeiten erleben werden.

Um diesen Zustand so gut wie möglich zu behandeln und mit Hilfe zu Seite zu stehen, ist es wichtig, die Diagnose so früh wie möglich stellen zu lassen, um den maximalen Nutzen aus der den Behandlungen, die zur Verfügung stehen gewährleisten zu können.

Wie entsteht Demenz?

Demenz entsteht durch Schädigungen der Gehirnzellen. Dadurch ist die Kommunikation der Zellen gestört, die für das Denken, Verhalten und Gefühle verantwortlich sind.

Je nach Region der Zellen kann dadurch das Gedächtnis oder Funktionen der Bewegung beeinträchtigt sein.

Die meisten Veränderungen in Gehirn, die eine Demenz verursachen sind von Dauer und verschlechtern sich mit der Zeit.

Wie kann man Demenz diagnostizieren?

Eine direkte Diagnose von Demenz kann nur durch eine Anamnese, einer körperlichen Untersuchung festgestellt werden. Direkte Tests, Demenz festzustellen gibt es nicht. Es ist schwierig den genauen Typ der Demenz zu erkennen. Oftmals ist es auch notwendig einen Neurologen oder einen Gero-Psychologen aufzusuchen. 

24 Stunden-Betreuung bei Demenz:

Wenn die Demenz fortschreitet, kann es für die Angehörigen sehr schwer werden, da Demenzkranke auch die Fähigkeit verlieren könne, Gesichter wiederzuerkennen und manchmal nicht einmal mehr seinen eigenen Partner oder eigene Kind erkennen können.

Sie verlieren im späten Stadium ihre Unabhängig und werden abhängig von anderen Personen.

Wenn ihre Angehörigen die Diagnose Demenz erhalten, kann das eine sehr schwierige Zeit für Sie sein und auch für den Betroffenen. So erfolgt die Pflege oftmals von den Angehörigen. Da dies keine leichte Aufgabe ist, sind die Angehörigen oft überfordert und können das eigene Familienleben schwer belasten. Manchmal kann sich die eigene Gesundheit durch die Pflege eines Demenzkranken verschlechtern, da die Herausforderungen und auch die eigene seelische und physische Gesundheit stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Deswegen ist es ratsam sich Hilfe zu holen, um bei der Betreuung und Pflege unterstützt zu werden.

24 -Stundenpflegekräfte können dabei die Lösung sein. Die Voraussetzungen dafür sind durch die EU-Dienstleistungsfreiheit gegeben.

Die 24-Stunden-Pflegekraft in der häuslichen Gemeinschaft mit Demenzkranken

Der Begriff 24- Stunden-Pflegekraft ist mittlerweile eingebürgert. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Betreuer/Pfleger 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. Sie können tageweise oder abwechselnd mit anderen Betreuungskräfte nach EU- Arbeitsrichtlinien eingestellt werden.

Durch die Unterstützung einer 24 – Stunden-Betreuungskraft, die teilweise ausgebildet werden mit Demenz-Kranken umzugehen, haben Sie die Möglichkeiten ihre Liebsten in ihrer häuslichen Umgebung pflegen zu lassen, ohne dass es für die eh schon schwierige Situation der Betroffenen, die Würde, die sie verdienen zu behalten.

Die Betreuungskräfte unterstützen tatkräftig dabei, dass Demenzpatienten ihren Alltag fortsetzen können und dabei glücklich zu sein, auch wenn der kognitive Verfall voranschreitet.

Dadurch können die Angehörigen sich wieder ihren anderen Dingen widmen und wissen, dass der an Demenz Erkrankte in guten Händen ist.

Zur Versorgung gehören nicht nur die Körperpflege, sondern auch gemeinsame Unternehmungen oder zusammen einkaufen und kochen.

Besonders für Demenzkranke Menschen ist es wichtig, dass die Patienten eine Struktur in ihrem Tagesablauf erhalten und gezielt daran gearbeitet wird, dass die geistigen und motorischen Fähigkeiten nicht weiter schnell abgebaut werden.

Organisation der 24-Stundenpflege bei Demenzerkrankten

Versuchen Sie frühzeitig eine Pflege/Betreuungskraft für ihren Angehörigen mit Demenz einzusetzen. Vertrauen ist für Menschen mit Demenz sehr wichtig. Eine Beziehung zwischen Menschen dauert seine Zeit. Viele Dienstleistungen der 24-Stundenpflege haben speziell geschulte Betreuungskräfte, die Fortbildungen im Bereich Demenz besucht haben und wissen wie man dieser Krankheit umzugehen hat.

Versichern Sie sich auch, dass die Pflegekraft ausreichende Deutschkenntnisse besitzt, um all den Anforderungen, die sich in der Arbeit mit Ihren Liebsten ergeben, gerecht zu werden. Demenzkranke, die sich nicht verstanden fühlen, können dadurch eine abwehrende Haltung entwickeln oder schlimmsten Falls aggressiv werden.

Das Verhalten von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besonders im fortgeschrittenen Stadium ist oftmals unberechenbar. Deswegen ist es wichtig, dass die 24-Stunden-Betreuungskraft ausgebildet wurde, mit diesen Situationen umzugehen und Strategien dafür entwickeln kann, die in solchen Situationen notwendig sind.

Es dürfen nur examinierte Pflegekräfte pflegerische Tätigkeiten ausführen. Wenn sich der Zustand der Patienten so weit verschlechtert, dass sie pflegebedürftig werden, können 24-Stunden-Pflegekräfte nur nach Anleitung einer examinierten Kraft und deren Kontrolle diese Tätigkeiten ausführen. Dies sieht das Pflegegesetz so vor. Außerdem muss die Betreuungskraft darüber regelmäßig Buch über die ausgeführten Tätigkeiten führen.

Die pflegerischen Tätigkeiten dürfen von Betreuungskräften oder Angehörige durchgeführt werden. Die Aufgaben einer 24-Stunden Betreuungskraft liegen hauptsächlich in diesen Bereichen:

  • Hilfe bei dem Demenzkranken sich sicher zu Hause zu fühlen
  • Zubereitung von nahrhaften Mahlzeiten (je nach Zustand des Patienten, gemeinsam einkaufen und kochen)
  • Anregung von geistigen Aktivitäten (z. B. Schachspielen oder Kreuzworträtseln)
  • Hilfe, die Verhaltensänderungen zu steuern und den Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu minimieren.
  • Kontrolle der Aktivitäten im täglichen Leben
  • Unterstützung der Angehörigen.

Der Alltag des Demenzkranken kann durch eine 24-Stunden-Pflege Betreuung und Unterstützung im Alltag bieten. Sie ermutigen und unterstützen den Patienten dabei seine Unabhängigkeit und Kontrolle über den Alltag beizubehalten.

 

 

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