24-Stunden-Betreuung bei Alzheimer Patienten

Pflegeheime sind teuer und die Zustände in vielen deutschen Pflegeheimen sind bekannt durch die vielen Dokumentationen in einem unhaltbaren Zustand. Angesichts der stark wachsenden Anzahl alternder Menschen in Deutschland. Nur als Beispiel zu nennen wird berichtet, dass Patienten oft tagelang nicht aus dem Bett gelassen werden oder mit Medikamenten ruhiggestellt werden. Diese Berichte sind auch nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern durch versteckte Kameras aufgenommen worden und teilweise auch im Deutschen Fernsehen darüber berichtet worden.

Das Dilemma liegt nicht daran, dass die Pfleger schlechte Menschen werden, sondern einfach nur überlastet und überfordert. Oftmals müssen 2 Pflegekräfte für bis zu 30 schwer- pflegebedürftige Patienten sorgen und nachts oftmals für die doppelte Anzahl da sein.

Als Angehöriger möchte man natürlich nicht, dass ihre Liebsten in einem solchen Pflegeheim landen, aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen für eine Pflege für ihre Angehörigen zu Hause. Viele pflegen mittlerweile ihre Eltern zu Hause und holen sich dazu einen mobilen Pflegedienst und immer wichtiger erscheint auch die 24-Stunden-Seniorenpflege im Bereich der Pflege.

Die Lebensqualität und die Selbstständigkeit können dabei so gut wie möglich erhalten bleiben und die Angehörigen von Patienten müssen sich keine Sorgen machen, dass ihren Liebsten etwas fehlt. Die Hilfe der 24-Stunden-Pflegehilfe können in vielen Bereichen tätig werden. Sie können zwar keine pflegerischen Tätigkeiten ausführen, dies muss von examinierten Pflegekräften durchgeführt werden. Jedoch fallen sehr viele andere Bereiche in der Pflege an, die unterstützend und sorgfältig mit den Patienten umgehen und den Bedürfnissen der zu Pflegenden versuchen auf liebevolle Art und Weise gerecht zu werden.

Sehr viele Angehörige sind vollkommen überfordert, wenn es um ihre Angehörigen geht, die an Alzheimer Krankheit leiden. Ein Pflegeheim kommt für sie wegen der oben genannten Gründe nicht in Frage. Auffallend ist, dass es immer mehr Patienten gibt, die an der Alzheimer Krankheit erkranken und viel Aufmerksamkeit, Pflege und Hilfe benötigen, die die Angehörigen allein nicht stemmen können.

Was ist die Alzheimer Krankheit?

Alzheimer Krankheit ist eine neurologische Erkrankung, die durch den Tod von Gehirnzellen Gedächtnisverlust und den kognitiven Verfall verursacht. Es ist die häufigste Form von Demenz, ein allgemeiner Begriff für gestörte Gehirnfunktionen. Die Symptome sind erst nur leicht und werden mit der Zeit immer stärker.

Die Krankheit führt zu Veränderungen des Gedächtnisses, der Kommunikation, der kognitiven Funktionen und verändert auch die Persönlichkeit eines Menschen.

In Deutschland wurde die Krankheit 1906 von Alois Alzheimer identifiziert. Mittlerweile leben ca. 700 000 Menschen mit Alzheimer und es kommen jedes Jahr bis zu 160 000 Betroffene hinzu.

Dr. Alzheimer untersuchte das Gehirn einer Frau, die an einer ungewöhnlichen Erkrankung gestorben und fand viele abnormale Klumpen, die man heute als Amyloidplaqe bezeichnet. Diese Plaques gelten als Hauptmerkmal der Alzheimer Krankheit. Eine weitere Ursache ist der Verlust von Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn, die die Botschaften zwischen Gehirn und Muskulatur übertragen.

Im Endstadium der Krankheit sind sowohl Hippocampus, der für die Bildung von Erinnerungen zuständig ist, sowie weitere Teile im Gehirn betroffen und das Gewebe ist erheblich geschrumpft.

Diagnose und Dauer der Alzheimer Krankheit

Die Zeit der Diagnose bis hin zum Sterben an der Krankheit ist unterschiedlich. Bei Betroffenen, die älter als 80 Jahre alt sind, sind es in etwa 3 oder 4 Jahre und bis zu 10 Jahren, wenn eine Person jünger ist.

Behandlungen können helfen, die Symptome zu mildern, aber es gibt bis heute keine Heilung für diese schwerwiegende Krankheit.

Behandlung von Alzheimer Krankheit

Da es keine Heilung der Alzheimer Krankheit gibt, wird versucht, die geistige Funktion anzuregen und die Krankheitssymptome zu verzögern.

Vor allen Dingen gilt es die geistigen Funktionen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Betreuer und 24-Stunden-Pflegekräfte können dabei natürlich sehr behilflich sein, da die Betreuung für Alzheimer-Patienten sehr anstrengend sein kann

Betreuung bei Patienten mit Alzheimer Krankheit

Menschen machen gerne Dinge, die ihnen Freude bereiten, um sich dabei glücklich zu fühlen. Ganz wichtig ist dies bei Alzheimer-Patienten. Diese können manchmal Schwierigkeiten dabeihaben, Dinge zu tun, die sie schon immer getan haben und sich ängstlich dabei fühlen.

24-Stunden-Pflegekräfte, können dazu beitragen, dass die betreuten Personen ihren Alltag genießen. Sie können Aktivitäten suchen, die allen Spaß machen, die Patientin dazu motivieren und Hilfe dabei leisten.

Sie versuchen, diese Tätigkeiten mit den Patienten so lange aufrecht zu erhalten wie möglich, sei es in der Hausarbeit, beim Kochen oder sogar bei sportlichen Aktivitäten.

Wenn sich Menschen in einem frühen Stadium der Alzheimer Krankheit befinden, kann die 24-Stunden-Betreuung die Orte aufsuchen, an den der Patient immer schon sehr gerne gewesen ist, sei es ein Einkaufszentrum, ein Schwimmbad oder ein Theater. Auch in das Lieblingsrestaurant zu gehen und die Leibspeise zu genießen, kann den Patienten die Lebensqualität, die sie hatten für lange Zeit aufrechterhalten.

In späteren Phasen der Erkrankung brauchen Patienten mehr Hilfe, da die Fähigkeit zu kommunizieren und auch die Mobilität langsam immer mehr zurückgeht. Begleitung zu Arztterminen oder soziale Unternehmungen, Überwachung der Gesundheit und sonstige anfallende Tätigkeiten können durch 24-Stunden-Pflegekräfte übernommen werden und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben bereiten.

Was können Pflegebedürftige sonst noch tun?

Wenn Sie nach einer 24-Stunden-Betreuung suchen, dann sollten sie sich informieren, ob die Pfleger sich auf diese Art von Krankheiten spezialisiert haben. Denn immer mehr Pfleger, die eine Betreuung von Demenz- oder Alzheimer Krankheit übernehmen, haben spezielle Ausbildung, wie sie mit diesen Krankheiten umgehen müssen, z. B. wie sich an die Person anpassen können oder wie die Kommunikation aussehen soll.

Die Krankheit erfordert viel Aufmerksamkeit für den Patienten. Deswegen wird es sogar manchmal als Familienkrankheit, die Angehörigen müssen ständig das Gedächtnis auffrischen, Mahlzeiten zubereiten, Medikamente geben. Schwierig ist das besonders, da die Patienten den Angehörigen sehr nahestehen und es dies immer ein Kampf auch um die Würde der Person darstellt.

Meist sind Angehörige mit dieser Aufgabe überfordert, so können 24-Stunden-Kräfte den Familienangehörigen zur Seite stehen und diese entlasten.

Es gibt viele weitere Dinge, die sie zu Hause für den Alzheimer Erkrankten tun können:

Veränderungen beim Alzheimer

Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, mögen keine Veränderungen. Dennoch ist es sinnvoll Gegenstände, an denen sich die Patienten verletzen könnten, zu entfernen. Teppiche, auf denen man ausrutschen könnte, sollte entfernt werden. Scharfe Gegenstände, chemische Mittel und Medikamente sollten sich ebenfalls außer Reichweite befinden.

Tagesablauf: Bürgern sie eine Routine ein

Auch die 24-Stunden-Pflegekraft sollte an der regelmäßigen Routine des Tagesablaufs ganz genau eingewiesen werden und diesen befolgen. Angefangen bei dem morgendlichen Wecken, Mahlzeiten, Freizeitaktivitäten. Diese sollte, wenn möglich immer zu den gleichen Tageszeiten stattfinden.

Fazit:

Wenn sie einen Angehörigen haben, der an der Alzheimer Krankheit leidet, dann informieren sie sich über die Hilfe von 24-Stunden-Kräften. Sie können Ihnen und den Pflegekräften tatkräftig zur Seite stehen und helfen dem Patienten ein würdevolles Leben mit der Krankheit zu leben.

 

 

 

24-Stunden-Seniorenbetreuung bei Alzheimer Patienten
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