Ernährung gegen Alzheimer

Welche “goldene” Nahrungsmittel bewahren vor Demenz und Alzheimer-Krankheit

Man ist, was man ißt. Auch wenn Sie die alte Aussage als lästig befinden, werden Sie gewiß zustimmen, daß sie auf einen Schlüssel zur Gesundheit weist. Die Nahrung beinflußt den Zustand des Gehirns. Menschen, die an Demenz leiden, bedürfen vor allem gerade der Verhütung des Gehirns und der Verlangsamung der Zerrüttungsprozesse.

Bei den Demenz-Betroffenen ist eine Änderung des Appetits und der Geschmacksvorlieben zu verzeichnen. So stellen manche die Nahrungsaufnahme ein, während andere stets hungrig sind. Oftmals lehnen sie säuerliche Speisen ab, zugunsten von süßen. Erfahrene Demenzbetreuer wissen, daß Patiente eben das essen, was ihnen gut schmeckt und was in ihnen Erinnerungen wachruft. Dementsprechend werden die Angehörigen über die Gewohnheiten des Pflegebedürftigen seit vor der Erkrankung eingehend befragt, um diese weiterhin zu berücksichtigen.

Vier „goldene“ Nahrungsmittel in der Bekämpfung von Demenz

Die folgenden vier Nahrungsmittel sind von höchstem Nutzen in dem Kampf gegen der schweren Diagnose:

 

  • Früchte. Sie sind als Supernahrungsmittel anerkannt. Ein hohes Ansehen genießen die Blaubeeren, die das Gehirn vor dem oxidativen Stress schützen und die negativen Auswirkungen der Krankheit
  • Grünes Blattgemüse. Mit seinem hohen Gehalt an Vitamin K (Phytonadione) und Folsäure leistet es seinen Beitrag zur Bewahrung des Gedächtnisses und zur Demenz-Verzögerung.
  • Omega-3 Fettsäuren. Ihre Gegenwirkung den Entzündungen gegenüber und ihre positive Auswirkungen auf die Hirnaktivität gelten als unwiderlegbar nachgewiesen.
  • Das altbekannte und wundertätige Lieblingsgewürz für viele. Wer es für seine Gerichte wählt, zeigt bessere Ergebnisse in Mentaltests.

Einige diätetische Ansätze stimmulieren das Gedächtnis

Die Stimmulierung der mentalen Funktionen durch zielgerichtete Nahrung ist wichtig für alle, die ein Problem mit Gedächtnisschwächen haben. Es gibt eine Reihe von Anstzpunkten, die dazu beitragen können. Hier taucht erneut die Bedeutung der Mitwirkung eines kompetenten Demenzbetreuers, der die Grundregeln kennt, auf:

  • Es ist wichtig, wie die Mahlzeiten serviert werden. Farben und Muster des Tellers sind von Bedeutung. Nach Angaben von führenden Experten ein Teller mit blauer Kante stellt die Aufmerksamkeit scharf und stellt eine dauerhafte Verbindung zwischen visueller Warnehmung und Gedächtnis her.
  • Nahrung in Form von Püree. Schluckstörungen mit erschwertem und langwierigem Verschlucken, die sogenannte Dysphagie, ist eines der Symptome von Demenz. Pürieren ist empfehlenswert in diesem Fall, um Verzehr zu
  • Nahrung in der Tasse. Die verschiedenen Smoothies, Cocktails, Shakes aus frisch gemahlenen Obst und Gemüse erweisen äußerst positive Wirkung. Der Effekt wird durch die Verwendung von farbigen und gemusterten Tassen verstärkt.
  • Kleinere Bissen. Die Verwendung von Messer und Gabel und überhaupt von jeglichem Besteck beim Essen wird auf eine fortgeschritte Entwicklungsphase der Erkrankung unmöglich. Kleine Happen kann man bequemlich in die Hand nehmen und sind zugleich unterhaltsam und interessant für die Demenz-
  • Aufnahme von genügend Flüssigkeiten. 1,5 Liter Wasser ist die Wassermenge , die jeder täglich trinken muß. Ältere Leute verspüren immer schwächeren Durst und reduzieren sogar das Wassertrinken. Sie sollten  angespornt werden, das zu tun.  Ganz vorsichtig und geduldig.
  • Bekannte Aromas. Das Gedächtnis kann durch ein Gericht stimmuliert werden, wenn es das Aroma und Geruch von Lieblingsspeisen der Vergangenheit entwickelt. Das verhilft zu einer Wiederbelebung der Erinnerungen an Ereignisse und Geschehnisse, um in dieser Weise den Leidenden mit positiven Emotionen zu laden.
  • Essen zur gleichen Zeit. Die Einhaltung der genauen Essenszeit erregt Impulse im Gehirn, die zum Magen gelangen und Hungergefühl verursachen. So gewöhnt sich der Demenz-Kranke an die Essenszeit und könnte eher geneigt sein, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Fisch, frische Früchte und Gemüse müssen zu einem Schwerpunkt der Diät demenzkranker Senioren werden

Routinemäßige Verwendung pflanzlicher Öle führt zum Aufbau von Plaques im Gehirn. Darin besteht einer der beherrschenden Faktoren der Erscheinung schwerer neurologischen Erkrankungen. Pflanzenöle werden aus verschiedenen Rohstoffen gewonnen, wie z.B. Sonnenblumenkernen, Mais, Soja, Traubenkernen, Kokos, Baumwollsamen. Nach deutschen Wissenschaftlern aus dem Ludwig-Maximilians Universität München (LMU), übt die routinemäßige Aufnahme von solchen Ölen eine schädliche Auswirkung aus. So wurde festgestellt, daß sie zu Müdigkeit und Benommenheit führen, Migräne hervorrufen und sogar ursächlich an der Entstehung von Demenz beteiligt sind, einschließlich an ihrer schwersten Form, der Alzheimer-Krankheit.

Die Progression der Demenz in ihrem frühen Stadium kann durch Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an den Vitaminen В6, В9 und В12, sowie an Selen, eingedämmt werden. Für die demenzkranken Senioren ist die Mittelmeerkost (oder „Mittelmeerdiät“) besonders gut geeignet. Zu ihr gehören geringe Mengen von Rotfleisch und Fleischprodukten mit besonderem Augenmerk auf Vollkornprodukte, Obst und Gemüse in Fülle, sowie auch Fisch und Meeresfrüchte, Nüsse und Olivenöl.

Produkte, die den Cholesterinwert senken sind empfehlenswert für die Ernährungsweise der Demenz-Kranken. Dazu zählen Rotwein bei Mahlzeiten und in begrenzter Menge, Hülsenfrüchte, Mandeln, Avokado, Blaubeere,  Haferflocken. Der Gehalt von „schlechtem“ Cholesterin ist niedrich in dem Sauerkraut sowie in einigen Kräutern und Gewürzen. Neben der berüchtigten Kurkuma, Nachweise wohltuender Wirkung genießen ihrerseits auch der Safran, die Melisse, die Garten-Salbei und der Zimt. Und in ihrer Gesamtheit sind sie auch appetitfördernd.

Was soll der gute Demenzbetreuer bezüglich der Nahrung wissen

Der gute Demenzbetreuer weiß, daß die Gerichte im Ofen gebacken und in Wasser oder Dampf gekocht sein sollen. Salzzutat wird minimiert und das Abendessen wird im Vergleich zu den übrigen Mahlzeiten zum spärlichsten Essen.

Die folgenden Nahrungsmittel sind für die Entwicklung der Demenz gefährlich und schädlich:   tierische Fette, Sahne, Mayonnaise, Eigelb,  fette Brühen,  Suppen aus Knochen, Weißbrot, Kuchen, Zucker, Produkte aus Mürbeteig. Gemäß den Gesundheitskriterien sind Konserven und Produkte in Aluminiumdosen zu vermeiden.

Demenzkranke Senioren in einem sehr fortgeschrittenen Stadium und Alzheimer-Kranke, besonders wenn es um ältere Patiente handelt, müssen in der Obhut fachmännischer und ausgebilteter Pflegekräfte anvertraut sein. So kann Nahrungsaufnahme nur durch Pflegeleistung zustande kommen. Im Zeitablauf verlieren die Leidenden ihre Sensitivität für warm und kalt. Das Personal, das sie 24 Stunden täglich betreut, paßt auch auf die Temperatur der aufgetragenen Nahrung.

Die Einhaltung eines vollwertigen Ernährungsverhaltens sichert Verlangsamung der verheerenden Schädigungen des Gehirns, die Demenz mit sich bringt.

Wie kann man geeignete Demenzbetreuer finden

Das Team der Betreuung GmbH pflegt Kontakte zu vielen Organisationen, die soziale Dienstleistungen für Senioren erbringen. Schreiben Sie etwas mehr über Ihren Fall unter Verwendung unseres Fragebogens oder als Freitextangabe per E-mail. Wir werden Ihr Problem mit unseren Partnern zusammen analysieren und diskutieren, um Ihnen entgegenzukommen und eine Entscheidung zu empfehlen. Unsere Partner haben eine Datenbank mit Angaben über viele ausgebildete Demenzbetreuer zur Verfügung, so daß wir vorsehen dürfen, Ihnen in einer kurzen Frist innerhalb weniger Tage Betreuungskräfte mit den geforderten Profilen, die für eine Beschäftigung geeignet sind, vorzuschlagen.

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